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Es werden Posts vom Juli, 2016 angezeigt.

Wissenswerte Erklärungen zum Ablauf der Präsidentschaftswahl und erste Einschätzungen zum Ausgang

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Noch 100 Tage bis zur US-Präsidentschaftwahl am 08. November 2016. Höchste Zeit also, sich mit den wichtigsten Abläufen vertraut zu machen und zu sehen, worauf es ankommen wird. Nach den teils sehr unterschiedlichen und manchmal auch komplizierten Verfahrensweisen bei den Vorwahlen, sind die Regeln zur Hauptwahl oder auch General Election relativ einfach. 270 Wahlmännerstimmen erforderlich Die Wahlen finden in allen Bundesstaaten statt und werden dort auch einzeln ausgezählt und gewertet. Die Wählerinnen und Wähler können dann direkt für ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten abstimmen. Formal werden aber die Wahlmänner für das Electoral College gewählt. Am Ende kommt es darauf an, wer für das Electoral College genügend Wahlmännerstimmen gewonnen hat. Das Electoral College ist das Gremium, das letztlich den oder die neue(n) Präsidenten/in wählen wird. Es befinden sich 538  Electors  darin. Wer 270 Wahlmännerstimmen holt, wird ins Weiße Haus einziehen können. Die Wah...

Hillary Clinton offiziell zur Kandidatin der Demokraten nominiert

Hillary Clinton wurde am Dienstag Abend auf dem Nominierungsparteitag der Demokraten offiziell zur Kandidatin für das Amt der US-Präsidentin gewählt. Damit ist sie die erste Frau, die sich in einer der beiden großen Parteien in der Geschichte der USA für diese Position zur Wahl stellt. Clinton hatte sich in den Vorwahlen gegen Bernie Sanders durchgesetzt. Der Senator aus Vermont war es nun auch, der schließlich das Ergebnis verkündete und die Auszählung der Delegiertenstimmen beendete, als Clinton auch mit Hilfe der Superdelegierten die erforderliche Mehrheit erreicht hatte. Trotz der Querelen, die kurz vor Beginn des Parteitages innerhalb des DNC entstanden, demonstrierten die beiden Kontrahenten der vergangenen Monate demonstrativ Geschlossenheit. Am Mittwoch werden die Reden von US-Präsident Obama, dessen Vize Joe Biden und des Running Mates Tim Kaine erwartet. Am Donnerstag soll der Parteitag dann mit einer Rede von Hillary Clinton beendet werden. Clinton und Kaine treten im Novemb...

Querelen bei den Demokraten - Rücktritt an der Spitze

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Debbie Wasserman Schultz Die beiden großen Parteien in den USA haben im Vorwahlkampf mit teils erheblichen internen Streitigkeiten zu kämpfen gehabt. Führende Republikaner gingen nicht nur auf Distanz zu ihrem siegreichen Spitzenkandidaten Trump, sie agierten mitunter sogar aktiv gegen ihn. Lange Zeit rieben sich die Demokraten angesichts der Turbulenzen bei der Grand Old Party genüsslich die Hände. Spätestens aber seit diesem Frühjahr und dem Erstarken von Bernie Sanders, offenbarten sich aber auch bei den Demokraten einige Missstände, die nun ihren Höhepunkt zum Nominierungsparteitag in Philadelphia gefunden haben. Immer wieder hatte es während des Wahlkampfes Beschwerden aus dem Sanders-Lager gegeben. Diese richteten sich mal gegen die Parteiorganisatoren, mal gegen die Medien und ab und an auch gegen Clintons Wahlkampfteam. Im Kern wurde dem DNC vorgeworfen, die Parteiführung würde Regularien und Abläufe während der Vorwahlen zugunsten Clintons bestimmen, um so einen aufstreben...

Hillary Clinton wählt Tim Kaine als Running Mate

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Tim Kaine Wenige Tage, nachdem Donald Trump seinen Vizepräsidentschaftskandidaten Mike Pence präsentierte, hat nun auch Hillary Clinton ihren Running Mate vorgestellt. Tim Kaine wird Clinton als Kandidat für das Amt des US-Vizepräsidenten im Wahlkampf unterstützen. Kaine war von 2006 bis 2010 Gouverneur des Bundesstaats Virginia. Seit 2013 sitzt der Demokrat für Virginia im US-Senat. Zwischenzeitlich hatte er auch den Vorsitz der demokratischen Partei bzw. des DNC inne. Kaine ist in der Partei hervorragend vernetzt. Ein weiterer Vorteil des Running Mate ist dessen Herkunft aus einem Swing State. Virginia gilt als heiß umkämpft, nach jahrelanger republikanischer Dominanz hatte Barack Obama aber zuletzt zweimal die 13 Wahlmännerstimmen für die Demokraten geholt. Laut letzten Umfragen für den Bundesstaat Virginia liegt Clinton aktuell im Schnitt rund 5% vor Trump. Tim Kaine genießt im "Old Dominion" ein hohes Ansehen und könnte hier auch für die entscheidenden Stimmen sor...

Republikaner nominieren Donald Trump

Donald Trump hat es geschafft! Auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner in Cleveland votierte die erforderliche Mehrheit für Trump! Damit ist auch formal der Vorwahlprozess der Republikaner beendet. Die Grand Old Party wird damit mit dem Duo Trump/Pence ins Rennen um das Weiße Haus gehen. Die entscheidenden Delegierten auf der Convention verkündete Trumps Sohn Donald Jr. für den Bundesstaat New York und hievte Trump so über die Marke der 1237 Delegierten. Einige prominente Republikaner, wie die Bush-Familie, John McCain, Mitt Romney oder John Kasich blieben der Veranstaltung fern. 

Trump wählt Gouverneur Mike Pence als Running Mate

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Mike Pence Nach vielen Wochen der Spekulationen hat der Präsidentschaftskandidat der Republikaner Donald Trump am Freitag das Geheimnis gelüftet. Trump teilte mit, dass Mike Pence als Running Mate mit in den Wahlkampf ziehen wird. Pence ist Gouverneur von Indiana und soll nun für das Amt des Vizepräsidenten kandidieren. Die Entscheidung für Mike Pence kann als Angebot an die konservative Parteibasis der Republikaner gewertet werden. Frühzeitig hatte Trump klar gemacht, dass die oder der Vize reich an Erfahrung aus dem politischen Alltagsgeschäft sein soll. Durch den erbitterten Wahlkampf insbesondere gegen den wertkonservativen Ted Cruz und das gesamte politische Establishment hat Trump Nachholbedarf an der klassischen konservativen Basis der Republikaner. Mike Pence ist seit 2013 Gouverneur von Indiana und war zuvor rund 12 Jahre als Abgeordneter im Repräsentantenhaus aktiv. Er gilt als bibeltreuer und konservativer Republikaner. Bei den Vorwahlen in Indiana hatte sich Pence für...