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Es werden Posts vom Juli, 2024 angezeigt.

Harris mit Running Mate auf Wahlkampftour durch Swing States

Die Demokraten werden die Nominierung von Kamala Harris vorziehen. Bereits am morgigen Donnerstag werden die 3932 Delegierten über eine Online-Plattform der Partei abstimmen. Dieser Prozess wird bis Montag andauern. Das Democratic National Committee (DNC) gab bekannt, dass Harris ohne Gegenkandidaten antreten wird. Niemand habe die Kriterien für eine Gegenkandidatur erfüllt. Dafür waren mindestens 300 Unterschriften der Delegierten erforderlich, wobei max. 50 aus demselben Bundesstaat kommen dürfen. Diese Hürde konnte mit Ausnahme von Kamala Harris niemand überwinden. Es wird erwartet, dass Kamala Harris eine große Zustimmung erhalten wird. Bei den vorgenannten Unterschriften erreichte sie eine Anzahl von 3923, was sehr dicht an den 100 % liegt. Benennung des Vizekandidaten spätestens am Dienstag Während die Nominierung von Kamala Harris also nur noch ein formaler Akt ist, bleibt die Frage nach ihrem Running Mate das meistdiskutierte Thema in diesen Tagen. Zuletzt war klar, dass Harris...

Trumps Probleme mit einem Strategiewechsel

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Das Momentum wechselte von Trump zu Harris Ohne Zweifel hat der Kandidatenwechsel bei den Demokraten neuen Schwung in den US-Wahlkampf gebracht. Das Momentum lag bei Donald Trump und den Republikanern. Nach dem Attentat auf den früheren Präsidenten und dem bedingungslosen Rückhalt auf dem Nominierungsparteitag erreichte Trump seinen bisherigen Höhepunkt in diesem Wahlkampf. Gestärkt vom anhaltenden Umfragehoch und den stagnierenden Zustimmungswerten für seinen damaligen Gegner Joe Biden, griff Donald Trump nach der vollständigen Macht. Zunächst in seiner eigenen Partei. Mit der Nominierung von J.D. Vance als seinen Vizekandidaten entschied sich Trump bewusst dafür, den zweiten vor dem ersten Schritt zu machen. Trump suchte sich den Kandidaten, der am ehesten auf seiner Linie ist und von dem er die größte Loyalität erwartet. Eine Loyalität die er offenbar benötigen wird, sollte er wieder zum Präsidenten gewählt werden. Dass es so kommen wird, hat Trump offenbar als nahezu gesetzt angeno...

Wer wird Harris Running Mate?

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Eine gefühlte Ewigkeit zog sich die Diskussion um Bidens Rückzug hin. Umso schneller wird nun der Wechsel zu Kamala Harris vollzogen. Nach letzten Meldungen soll sie bereits über 3000 Delegierte des Nominierungsparteitags auf ihrer Seite haben, weit mehr als nötig. Die Vizepräsidentin hat das Wahlkampfteam Bidens übernommen und ergänzt es nun zielgerichtet. So bleibt Julie Chávez Rodriguez die Wahlkampfmanagerin. Jen O'Malley Dillon ist weiterhin die Vorsitzende der Wahlkampfteams. Neu dazu kommt die Gouverneurin von Michigan Gretchen Whitmer, die künftig als Co-Vorsitzende das Team unterstützen wird. Whitmer erklärte , dass sie aber nicht als Vizekandidatin an der Seite Harris in die Präsidentschaftswahl gehen wird. Womit bei ersten Umfragen zu rechnen ist Nicht ganz so schnell geht es mit verwertbaren Umfragen, um ein aktuelles Stimmungsbild nach Bidens Verzicht zu erheben. Bislang liegen noch nicht so viele Umfragen vor, die ein verlässliches Bild liefern. Einige der nun veröff...

Demokraten stehen geschlossen hinter Kamala Harris

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Innerhalb eines Tages haben sich die Demokraten geschlossen hinter Kamala Harris als neue Spitzenkandidatin gestellt. Den ganzen Tag über veröffentlichten Gouverneure, Senatoren, Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus, ehemalige Führungsgrößen, aktuelle Minister und Parteifunktionäre ihre Statements, in denen sie die Vizepräsidentin bei ihrer Kandidatur unterstützten. 81 Mio US-Dollar konnten in den ersten 24 Stunden als Spenden für Harris Kampagne eingenommen werden . US-Vizepräsidentin Kamala Harris Lawrence Jackson, Public domain, via Wikimedia Commons Nach aktuellem Stand haben sich alle demokratischen Gouverneure für Harris ausgesprochen. Ca. 225 Senatoren und Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus stellten sich ebenfalls hinter sie. Lediglich 35 Kongressabgeordnete haben sich noch nicht geäußert, niemand hat sich gegen Harris gestellt. Auch Nancy Pelosi schloss sich letztlich den Befürwortern an. In Kürze werden auch noch die Statements von Chuck Schumer und Hakeem Jeffries erwar...

Biden verzichtet auf Kandidatur und unterstützt Kamala Harris

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In den letzten Wochen nach der TV-Debatte hatte es sich bereits abgezeichnet. US-Präsident Joe Biden tritt nicht erneut als Kandidat der Demokraten gegen Donald Trump an. Dies erklärte Biden heute Abend. Er unterstützt seine Vizepräsidentin Kamala Harris als neue Kandidatin der Demokraten. Hinweise auf einen vorzeitigen Rücktritt als US-Präsident liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor. Joe Biden will sich in den kommenden Tagen mit einer Rede an die Nation wenden. Joe Biden im Oval Office Public Domain, Free CCO U.S. Government, rawpixel "Ich glaube, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, zurückzustehen und mich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident zu konzentrieren...", so Biden in einer kurzen schriftlichen Veröffentlichung. Bidens vollständiger Brief HIER zum Nachlesen. Mit der Unterstützung von Kamala Harris ist es auch sehr wahrscheinlich, dass sie auch von der Partei nominiert wird. Da Biden bei den Vorwahlen fast alle Delegierte...

Demokraten nehmen nächste Stufe zum Rückzug Bidens

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Joe Biden ist es nicht gelungen, die Debatte um seine Kandidatur innerhalb seiner eigenen Partei zu beenden. Vielmehr sind es nun die prominentesten Namen der Demokraten, die nun mit Zweifeln an Bidens Siegchancen in Verbindung gebracht werden. Einzig der Umstand, dass diese Führungskräfte der Partei nicht öffentlich Biden zum Rückzug auffordern, sondern lediglich Berichte über interne Gespräche durchgestochen werden, verbietet es, von einer offenen Revolte gegen Biden zu sprechen. Umdenken beim Präsidenten? Die New York Times berichtet heute Abend , dass Vertraute Bidens von einem möglichen Umdenken des Präsidenten berichtet haben. Demnach soll er nicht mehr kategorisch ausschließen, sich zu Gunsten Kamala Harris aus dem Rennen zurückzuziehen. Gleichwohl soll er sich noch nicht entschieden haben. Laut Washington Post soll Nancy Pelosi gegenüber Abgeordneten erklärt haben, dass Biden möglicherweise schon in Kürze von einem Rückzug überzeugt werden könnte. Diese Entwicklung steht am En...

Kämpferischer Auftritt Bidens in Nevada

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US-Präsident Biden hat nach dem Attentat auf Donald Trump die kurze Wahlkampfpause beendet. In Las Vegas, Nevada hielt der Demokrat auf der Convention der NAACP eine kraftvolle und kämpferische Rede. Im Vergleich zur TV-Debatte wirkte Biden wie ausgewechselt. Die National Association for the Advancement of Colored People, also die Nationale Vereinigung für die Förderung "farbiger" Menschen, ist eine der bedeutendsten Organisationen für Schwarze in den USA. Weg zurück in den Wahlkampf Biden hat mit dem heutigen Auftritt drei Fortschritte in der aktuellen Situation erzielen können. Zunächst stand er vor der Herausforderung, die richtige Balance bei den Verbalattacken auf seinen Konkurrenten zu finden. Anders als noch in den letzten Wochen und Monaten war die Rede weniger geprägt von persönlichen Angriffen auf Trump. Biden hat gezielt Sachthemen in den Vordergrund gestellt, ohne dabei mit inhaltlicher Kritik an Trumps Politik zu sparen. Sowohl die bisherigen Auftritte auf dem Pa...

Donald Trump offiziell nominiert

Der frühere US-Präsident Donald Trump soll nach dem Willen der Republikaner auch der zukünftige Präsident der USA sein. Der Parteitag der Republikaner in Milwaukee, Wisconsin, hat Donald Trump soeben offiziell nominiert.

J.D. Vance wird Vizekandidat von Donald Trump

Der Nominierungsparteitag der Republikaner in Milwaukee, Wisconsin hat begonnen. Den Auftakt der Veranstaltung nutzte Donald Trump zur Verkündung, dass J.D. Vance sein Kandidat als Vizepräsident werden soll. Trump begründete seine Wahl damit, dass Vance besonders für die Amerikanischen Arbeiter und Farmer in Pennsylvania, Michigan, Wisconsin, Ohio, Minnesota und weit darüber hinaus stehe. Mit dieser Argumentation zielt Trump klar auf die wichtigen Bundesstaaten im Rust Belt ab. J.D. Vance wird in wenigen Wochen 40 Jahre alt. Der Senator aus Ohio ist in den letzten Jahren zu einem loyalen Unterstützer Trumps geworden. 2022 hatte Vance gegen den Demokraten Tim Ryan in Ohio mit ca. 53 % zu 47 % gewonnen. Trumps Entscheidung für J.D. Vance zeigt, wie siegessicher der Ex-Präsident ist. Anders als z. B. Nikki Haley, Tim Scott oder Marco Rubio, steht Vance wie kaum ein anderer Kandidat für die klassische Trump-Wählerschaft. Er verkörpert wenig politische Inhalte, die man nicht auch mit Donald...

Wahlkampf nach dem Attentat auf Trump

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Es ist ein weiteres unrühmliches Kapitel in der Geschichte von Attentaten auf Spitzenpolitiker in den USA. Der versuchte Mordanschlag auf Donald Trump bei dessen Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, am 13.07.2024, wird die verbleibende Zeit bis zur Präsidentschaftswahl prägen. Bei dem Attentat auf den früheren Präsidenten und aktuellen Spitzenkandidaten der Republikaner wurde dieser durch einen Schuss am rechten Ohr verletzt. Ein Teilnehmer der Veranstaltung starb, zwei weitere wurden schwer verletzt. Der Attentäter wurde vermutlich durch einen Scharfschützen des Secret Service erschossen. Dass der Attentäter Donald Trump ermorden wollte, dürfte klar sein. Was aber konkret sein Motiv war, ist noch nicht bekannt. Der Attentäter soll nach Berichten der New York Times und Washington Post registrierter Republikaner gewesen. Donald Trump sagte, dass Gott allein das Undenkbare verhindert habe. Er widmete seine Gedanken dem Todesopfer und bete für die Genesung der Verletzten. Der R...

Eskalation oder Befreiungsschlag - Bidens Brief und ein weiteres Interview

Es ist ein weiterer Versuch des US-Präsidenten, die Diskussionen um seine Kandidatur zu beenden. In einem Brief an die demokratischen Kongressabgeordneten fordert er ein Ende dieser Debatte. "Ich bin fest entschlossen, im Rennen zu bleiben" schreibt Biden an seine Parteifreunde. Er führt nochmals aus, weshalb er der Auffassung sei, der beste Kandidat zu sein, um Donald Trump im November zu schlagen und beschreibt dabei die drohenden Veränderungen, die eine zweite Trump-Präsidentschaft zur Folge hätten, als müsste er hier noch Überzeugungsarbeit leisten. So motivierend dieser Aufruf auch gemeint sein könnte und so richtig es auch ist, zu versuchen, die Reihen hinter sich zu schließen, der Brief offenbart an einigen Stellen aber auch deutlich die Dramatik der aktuellen Situation. Joe Biden stellt fest, dass er im Rahmen der Vorwahlen die klare Mehrheit der Delegiertenstimmen gewonnen habe. Jeder habe zudem die Möglichkeit gehabt, zu kandidieren. Nun müsse das Votum auch gehört ...

Die wechselseitige Schwächung Bidens und seiner Demokraten

In diesen Tagen wird deutlich, dass die Demokraten von ihrer eigenen Passivität der jüngeren Vergangenheit eingeholt werden. Seit den Midterm Elections gab es genug Zeit und Anlass, um einen Führungswechsel innerhalb der Partei bzw. im Weißen Haus vorzubereiten. Die schwachen Umfragewerte des eigenen Präsidenten sind lange Zeit ignoriert worden. Wertvolle Zeit verstrich, ohne dass eine Nachfolge für Joe Biden aufgebaut wurde. Wie gelähmt blickte man auf die Vorwahlen und ließ auch diese Chance verstreichen. Der Präsident wurde praktisch ohne Konkurrenz bei den Vorwahlen als erneuter Kandidat für die Demokraten bestätigt. Die Begeisterung blieb aus, sowohl bei den Demokraten wie auch in der Bevölkerung. Es ist bezeichnend für diese Lethargie, dass die Demokraten erst in dem Augenblick aufwachen, als ihr Spitzenkandidat erstmals für alle sichtbar und spürbar offenbart, dass er möglicherweise nicht die Idealbesetzung für die anstehende Präsidentschaftswahl ist. Schlimmer noch, die Demokra...

Steht Biden vor dem Aus? Eine kaum noch aufzuhaltende Dynamik.

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US-Präsident Biden gerät in Bezug auf seine erneute Kandidatur zunehmend unter Druck. Der Spitzenkandidat der Demokraten versucht derzeit vergeblich, die Dynamik der negativen Berichterstattung über ihn aufzuhalten. Eine öffentliche Debatte, die inzwischen derartig weitgreifend ist, dass Joe Biden bald nicht mehr aus einer eigenen Motivation heraus, seine Zukunft bestimmen können wird. Eine finale Entscheidung scheint in Kürze anzustehen. Joe Biden Public Domain, free CCO, US Government, by Adam Schultz, rawpixel Nach dem desaströsen Auftritt im TV-Duell ist es dem Präsidenten nicht mehr vollständig gelungen, die kritischen Stimmen in der eigenen Partei zu deckeln. Auch ihm ganz sicher nicht feindlich gesonnene Medien, wie CNN oder die New York Times treiben die Debatte über einen Verzicht Bidens voran. Zudem schalten sich finanzstarke Geldgeber in die Diskussion ein und sorgen sich um die Erfolgsaussichten im Rennen gegen Donald Trump. Biden verliert in Umfragen weiter an Zustimmung T...