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Senat: Donnelly vs Braun in Indiana

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Während zu Beginn des Sommers Indianas Senatssitz im Kongress in Washington noch fest für den demokratischen Amtsinhaber Joe Donnelly eingeplant war, macht ihm der politisch relativ unerfahrene Geschäftsmann Mike Braun ziemlich zu schaffen. Die Umfragen sehen nun ein offenes Rennen im "Hoosier State". Eine Wahlniederlage Donnellys wäre ein schwerer Schlag ins Kontor der Demokraten.  Joe Donnelly, Demokrat Der bald 63-jährige gebürtige New Yorker, Joe Donnelly gilt als einer der konservativsten Demokraten im US-Senat, dessen Positionen sich nicht selten auch mit der GOP-Agenda decken. Vermutlich ein Grund weshalb Donnelly 2012 die Wahl zum Senat im eher republikanisch geprägten Indiana gewann, während gleichzeitig Barack Obama gegen Mitt Romney die 11 Wahlmännerstimmen Indianas zur Präsidentschaftswahl verlor. Zuvor hatte Donnelly seinen Bundesstaat sechs Jahre im US-Repräsentantenhaus vertreten.  Obwohl sich Donnelly wegen seines Abstimmungsverhaltens im Senat nicht imm...

Rückenwind für Republikaner - Versicherungsbeiträge für Obamacare steigen drastisch

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Kein Skandal, keine Enthüllung, keine persönliche Verfehlung: Zum Ende dieses US-Wahlkampfes könnten nochmal die reinen Fakten eine relevante Rolle spielen. Die Kosten für Obamacare steigen. In vielen Bundesstaaten, darunter auch einigen Swing States werden die Versicherungsprämien für Obamacare zum 1. Januar 2017 teils drastisch erhöht. Im Schnitt steigen die Kosten um rund 22 % an, wobei es zwischen den Bundesstaaten erhebliche Unterschiede gibt. In Arizona z. B. gibt es eine Beitragshöhung von 116 %, in Indiana dagegen sinken die Prämien sogar um 3 %. Damit fällt die Kostenerhöhung im Jahr 2017 deutlich stärker aus, als es in den vergangen Jahren der Fall war. 2016 waren es rund 7,5%, im Jahr 2015 sogar nur 2 %. Die Veröffentlichung der Zahlen kommt den Republikanern natürlich sehr gelegen. Immer wieder hatten sie kritisiert, dass es zu einer Kostenexplosion kommen werde und fühlen sich nun bestätigt. Donald Trump hatte im Wahlkampf betont, dass er Obamacare abschaffen und dur...

Indiana Primary bringt die Entscheidung bei den Republikanern

Das RNC, also die organisatorische Führungsspitze der Republikaner, erklärt in Person ihres Vorsitzenden Reince Priebus, dass DONALD TRUMP der voraussichtlich Nominierte der Grand Old Party für die Präsidentschaftswahl 2016 sein wird und fordert die Partei nun auf, geschlossen in den Wahlkampf gegen Hillary Clinton zu ziehen! TED CRUZ steigt nach klarer Niederlage in Indiana aus Präsidentschaftsrennen aus.  Donald Trump und Bernie Sanders gewinnen Indiana Primary! Der relativ überraschende Sieg für Bernie Sanders geht durch die Entwicklungen bei den Republikanern in der Wahrnehmung etwas unter. Durch den knappen Wahlausgang kann Sanders aber auch nicht signifikant auf Clinton aufholen. Indiana Primary Auszählungs-stand Donald Trump Ted Cruz John Kasich 57 Delegierte 98 % 53,3% 54 Delegierte 36,6 % 0 Delegierte 7,6 % 0 Delegierte Der Gesamtsieger erhält 30 Delegierte. Weit...

Indiana Primary - Wandern Kasich-Wähler tatsächlich zu Ted Cruz?

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Die Nacht von Dienstag auf Mittwoch könnte für Donald Trump ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu seiner angestrebten Nominierung werden. Ein Sieg beim Indiana Primary wäre ein echter Big Point für den 69 jährigen Republikaner. Er verfügt derzeit über rund 1000 Delegierte, bis zu 57 weitere könnten in Kürze dazu kommen. Ted Cruz und John Kasich wollen dies weiter verhindern. Zugunsten Ted Cruz hatte der Gouverneur von Ohio seine Bemühungen in Indiana zurückgefahren. Cruz soll Trump im Gesamtergebnis schlagen und möglichst viele Districts gewinnen. 30 Delegierte erhält der Sieger des Indiana Primary. Weitere 27 Delegierte werden in den 9 Congressional Districts vergeben, je 3 Delegierte für jeden gewonnenen District. Lange Zeit sah es in den Umfragen nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Trump und Cruz aus. In Indiana lag Trump vor gut einer Woche noch bei etwa 40%, während Cruz auf rund 35% kam. Auf John Kasich entfielen knapp 20%. Aufgrund des oben beschriebenen Wahlmodus, la...

Marco Rubio nähert sich Donald Trump an und John Boehner schießt gegen Ted Cruz

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Die Lage der Republikaner ist weiter vertrackt. Nach den klaren Siegen Donald Trumps in den Vorwahlen der letzten Wochen, scheinen sich mehr und mehr Republikaner mit dem Gedanken abzufinden, dass Trump ihr Kandidat für die Präsidentschaftswahl werden wird. Besonders einer ließ mit einem Interview mit der Tampa Bay Times aufhorchen. Marco Rubio, bereits ausgestiegener Kandidat der Republikaner, sagte, dass sich Donald Trump signifikant verbessert habe. Selbst wenn er die 1237 Delegierten nicht ganz erreichen sollte, würde sich Rubio dafür aussprechen, Trump zu nominieren. Alles andere sei gegenüber den Wählern nicht vermittelbar. Rubio wolle keinen Kandidaten offiziell unterstützen, er werde aber das Votum des Parteitages annehmen und den gemeinsamen Kandidaten der Republikaner unterstützen, ganz gleich wer es ist. Man dürfe die Partei nun nicht spalten. Marco Rubio Marco Rubio zeigt sich insgesamt neutral nach seinem Ausstieg. Noch vor Wochen hatte er hervorgehoben, dass Ted C...

Ted Cruz und John Kasich kooperieren gegen Donald Trump

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Es ist wohl das letzte, aber nicht aussichtlose Aufbäumen von Ted Cruz und John Kasich, die Nominierung Donald Trumps zu verhindern. In zwei miteinander abgestimmten Statements am späten Sonntagabend verkündeten Cruz und Kasich, dass das Ziel nun sein, Trumps Mehrheit im 1.Wahlgang, also die 1237 Delegierte, zu verhindern. John Kasich fährt Wahlkampf in Indiana zurück Inhalt der Vereinbarung ist, dass John Kasich nicht länger Zeit, Geld und Personal im Wahlkampf im Bundesstaat Indiana investieren wird. Indiana ist ein Winner-take-All (district & statewide) Staat. Trump liegt in den Umfragen vorn , aber nur etwa 6% vor Cruz. Trump kommt im Schnitt auf 39%, Cruz auf 33% und Kasich auf 19%. Ziel ist es also, möglichst viele Kasich-Wähler zur Unterstützung von Ted Cruz zu bringen, so dass dieser Trump überholen und ihm damit wichtige Delegierte wegnehmen kann. Ted Cruz soll in Indiana davon profitieren Ted Cruz soll dagegen bei den Vorwahlen in Oregon und New Me...

Indiana

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Kommende Vorwahlen: Indiana Flagge von Indiana In Indiana leben gut 6,6 Mio Einwohner. Mit rund 850.000 Einwohner ist die Hauptstadt Indianapolis zugleich auch die größte Stadt des Bundesstaats. Der "Hoosier State"  ist grundsätzlich eine republikanische Hochburg. In den vergangenen rund 50 Jahren konnte nur Lyndon B. Johnson 1964 und sehr überraschend und äußerst knapp Barack Obama im Jahr 2008 eine demokratische Mehrhheit gewinnen. Bereits 2012 verloren die Demokraten die 11 Wahlmännerstimmen wieder an die Republikaner.  Aktueller Gouverneur ist der Republikaner Mike Pence. Indiana ist stark landwirtschaftlich geprägt und die Bevölkerungsstruktur ist eher ländlich-kleinstädtisch. Lediglich Indianapolis und der industriell geprägte Norden am Lake Michigan weichen von dieser Struktur ab. Die Landwirtschaft ist auch der wichtigste Wirtschaftsfaktor, Indiana ist Teil des "Corn Belts", einer Bundesstaaten übergreifenden Region mit einem hohen Anteil an ...