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Trump will im Rennen bleiben, Wikileaks-Enthüllungen zu Clinton - die Lage vor dem 2. TV-Duell

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In der kommenden Nacht treten Donald Trump und Hillary Clinton zur zweiten Präsidentschaftsdebatte an. Um 03:00 Uhr deutscher Zeit empfängt sie CNN-Anchorman Anderson Cooper zu einem sog. Town Hall Meeting. Das Format ist also etwas anders. Neben den Fragen des Moderators hat auch das Publikum die Gelegenheit, Fragen an die beiden Präsidentschaftskandidaten zu richten. Übertragen wird die Debatte sowohl im US-Fernsehen als auch auf einigen deutschen Sendern, z.B. Phoenix, ZDF und n-tv. Auf Phoenix kann man wählen, ob man die Debatte im Originalton oder mit Übersetzung hören will. Donald Trump will nicht aufgeben und wehrt sich gegen Rücktrittsforderungen Donald Trump, by Michael Vadon Die Reaktionen auf die Veröffentlichung des für Trump problematischen Videos aus 2005 , sind heftig ausgefallen. Nicht nur medial hagelte es Kritik an Trump. Viele weitere Republikaner in Spitzenfunktion oder Ämtern versagten Trump die Gefolgschaft, einige verkündeten ganz offen, Clinton wählen...

TV-Debatte der Demokraten in Brooklyn

Hillary Clinton und Bernie Sanders haben die letzte TV-Debatte vor den wichtigen Vorwahlen in New York und weiteren Bundesstaaten an der Ostküste absolviert. Die Diskussion verlief weitgehend sachlich und fair, wenngleich beide Kandidaten versuchten, teils pointiert die Unterschiede zwischen ihren Positionen hervorzuheben. Dabei wurden die Differenzen, die sich bereits im gesamten Wahlkampf zeigten, ein weiteres Mal offen gelegt. Es ging um den Umgang mit der Wall Street, den stärkeren Kampf gegen die Waffenlobby, die Gesundheitsversorgung sowie Fragen der Außenpolitik, Israel und die Rolle der USA in der NATO. Das Rededuell wurde an verschiedenen Stellen etwas lauter und leidenschaftlicher geführt, was angesichts der bevorstehenden entscheidenden Phase der Vorwahlen auch nicht verwunderlich ist. Beide Kandidaten bedienten dabei vorwiegend ihre eigene Basis, neue Wählerschichten dürften sie dabei jedoch nicht erreicht haben. So ist davon auszugehen, dass es weder Clinton noch Sanders ...

TV-Debatte: Clinton wirft Sanders Schmierenkampagne vor

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Hillary Clinton und Bernie Sanders gerieten ungewohnt heftig aneinander. Bei der TV-Debatte auf MSNBC verschärften beide Kandidaten den Ton und hielten sich auch mit gegenseitigen Vorwürfen weit weniger zurück, als es noch bei vergangenen Auftritten der Fall gewesen war. Clinton beklagt sich über Schmierenkampagne Sanders Clinton warf dem Senator aus Vermont eine Schmierenkampagne vor. "Wenn Du etwas zu sagen hast, sag es", forderte die ehemalige Außenministerin und beklagte sich darüber, dass Sanders versuche zu suggerieren, sie sei politisch nicht unabhängig und mit Wahlspenden oder Redehonoraren käuflich. Sanders solle diese Art der Kampagne einstellen. Sie selbst habe nie eine Meinung geändert oder politisch anders abgestimmt, nur weil sie von  irgendjemanden Geld bekommen hätte. Sanders ließ sich jedoch nicht davon abbringen, gegen den Einfluss des großen Geldes auf die politischen Prozesse zu wettern. Auch wenn er Clinton nicht konkret vorwarf, in einem besti...

Die Demokraten vor einer Richtungsentscheidung - die TV-Debatte der Demokraten im Zeichen des Zweikampfs Clinton vs Sanders

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Es war ein Abend in Charleston, South Carolina, der genauer betrachtet nicht nur durch Form und Inhalt einer TV-Debatte der Demokraten ausgefüllt war. Während der Diskussion zwischen Hillary Clinton, Bernie Sanders und Martin O'Malley gewann man mehr und mehr den Eindruck, dass es eine Zusammenfassung des bisherigen Wahlkampfs war, eine Beschreibung der aktuellen Situation und zugleich auch ein Ausblick, worauf es in den nächsten Wochen ankommen wird. Ohne Martin O'Malley Unrecht tun zu wollen, er kämpfte leidenschaftlich für seine Positionen und griff auch beide in den Umfragen deutlich vor ihm platzierten Kandidaten an. Aber letztlich war es ein Zweikampf zwischen Clinton und Sanders. Die letzte Gelegenheit vor dem Vorwahlauftakt in Iowa nochmal gemeinsam auf einer Bühne für sich selbst und gegen die Kontrahenten zu punkten. Die Themen waren nicht neu, gleichwohl aber die Schärfe der gegenseitigen Angriffe. Innenpolitik bestimmt den Abend Die Themenschwerpun...

Demokraten manifestieren ihre Positionen in letzter TV-Debatte des Jahres

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Der Sender ABC strahlte aus New Hampshire die dritte und letzte TV-Debatte der Demokraten im Jahr 2015 aus. Alle drei Kandidaten hatten einen guten Tag erwischt. Sie diskutierten leidenschaftlich, pointiert und hatten dabei den eigentlichen Gegner, die Republikaner, nie aus den Augen verloren. Bevor die Diskussion inhaltlich richtig begann, musste aber zunächst ein Thema, das in den vergangenen 24 Stunden für Aufsehen sorgte vom Tisch. Die Affäre um die Datenbank der Demokraten und der Clinch zwischen der Partei und dem Sanders-Lager sowie zwischen den konkurrierenden Wahlkampfteams Clintons undSanders sollte aber auf der Bühne keine Fortsetzung finden. Sanders entschuldigt sich bei Clinton und seinen Unterstützern Bernie Sanders führte zunächst aus, wie sich die Affäre aus seiner Sicht entwickelte und hob auch hervor, dass er den für den Datendiebstahl verantwortlichen Mitarbeiter gefeuert habe. Er sei froh, dass es nun eine Einigung zwischen allen Beteiligten und ein unabhä...

Zweite TV-Debatte der Demokraten unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris

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Die zweite TV-Debatte der Demokraten begann mit einer Schweigeminute in Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Paris. In Des Moines, Iowa diskutierten danach Hillary Clinton, Bernie Sanders und Martin O’Malley, die drei Kandidaten zur Präsidentschaftswahl 2016 in den USA. Kampf gegen Terror bestimmt die Debatte Der Sender CBS hatte nach den Terroranschlägen von Paris den Kampf gegen den Terror zum Hauptthema der zweiten TV-Debatte der Demokraten gemacht. Eigentlich ein Thema, das Hillary Clinton liegen müsste, schließlich hat sie mit Abstand die meiste außenpolitische Erfahrung im Gegensatz zu Sanders und O’Malley. Aber ihre Kontrahenten wollten sich gerade diese aus ihrer Erfahrung resultierende Verantwortung, die Clinton auch für die Außenpolitik der USA trägt, zunutze machen. So ließen Sanders und O’Malley die Chance nicht aus. Beide erwähnten, dass sie im Gegensatz zur früheren US-Außenministerin gegen den Irak-Krieg gewesen seien. Bernie Sanders sagte, dass der Irak-...

Bernie Sanders richtet Wahlkampf zielorientierter aus

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Sanders muss nach erfolgreichem Start ein bis zwei Gänge hochschalten Bernie Sanders hat bislang einen beeindruckenden und für viele Beobachter überraschend erfolgreichen Wahlkampf hingelegt. Dass ein solch linker Politiker in den USA ernsthaft eine Chance hat, die Nominierung der Demokraten zu beeinflussen, hätten die wenigsten gedacht. Aber Sanders hat ein Konzept präsentiert, dass insbesondere junge Wählerschichten anspricht. Ein Konzept, das vom Charakter her auch einst Barack Obama hätte präsentieren können. Denn Sanders will auch einen „Change“, einen Wandel, herbeiführen. Viele junge Menschen, die von den teils verkrusteten politischen Strukturen des Landes enttäuscht und von den Folgen der Bankenkrise geprägt sind, wollen endlich einen echten Politikwechsel im Land. Es sind vor allem gut ausgebildete weiße Amerikaner, die den Positionen Sanders etwas abgewinnen. Mit diesem Start hat es Sanders auf einen sicheren zweiten Platz hinter Hillary Clinton gebracht und bis auf Mar...

Martin O’Malley kämpft um Gunst der eigenen Basis

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Martin O’Malley versucht die eigene Basis dafür zu sensibilisieren, bei den eigenen Kandidaten genau hinzusehen. Er habe mit der Spitzenkandidatin überhaupt keine Probleme, respektiere sie sehr, aber sie komme aus einer anderen, einer älteren Generation als er. Was erstmal als einfache Feststellung so stehen gelassen werden kann, ist bereits der Beginn eines vermutlich über Jahre andauernden Generationswechsels bei den Demokraten. O’Malley führt an, dass Hillary Clinton bei den Themen häufig etwas spät dran sei. Sie würde gesellschaftlich längst erfochtene Errungenschaften erst dann übernehmen, wenn sie politisch relevant würden. Dabei erwähnt er konkret Clintons Haltung zur Todesstrafe. Ein klares Bekenntnis für die Abschaffung der Todesstrafe gebe es bei Clinton nicht. Hillary Clinton sagte bei einer Wahlkampfveranstaltung in New Hampshire, dass in besonders entsetzlichen Fällen die Todesstrafe das richtige Mittel sei. Man müsse aber sehr streng und genau auf solche Fälle schaue...

Bernie Sanders geht zum Angriff über

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Jubelveranstaltung der Demokraten in Iowa – Sanders schaltet auf Angriff um Bei ihren Auftritten während des traditionellen Jefferson-Jackson Dinners der Demokraten bedienten die Kandidaten in Iowa ihre 6000 Fans und Anhänger in allen Facetten. Alle klassischen demokratischen Themen wurden rhetorisch pointiert abgearbeitet und die Festhalle auf den Kampf gegen die Republikaner eingeschworen. Die Menge war begeistert. Neue inhaltliche Überraschungen gab es dabei nicht. Bernie Sanders ging aber noch einen Schritt weiter und nutzte die Gelegenheit, die Unterschiede zwischen ihm und der Spitzenreiterin Hillary Clinton deutlich zu machen. Sanders gibt sich als positionstreues Original Bernie Sanders ist es gelungen, Hillary Clinton anzugreifen, ohne sie dabei namentlich zu nennen. Kein böses Wort, die Harmonie der Veranstaltung zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Aber alle wussten, was Sanders Intention war. Anhand von einigen Beispielen zeigte er auf, dass er Zeit seines politische...