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Letztes Werben am Abend vor der Wahl - Gericht in Texas weist Republikaner-Klage gegen Drive-Thru-Voting zurück

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US-Präsident Trump und Joe Biden haben auch am letzten Abend vor der Wahl nochmal die letzten Gelegenheiten genutzt, um ihre jeweilige Anhängerschaft zu mobilisieren. Der Republikaner setzte dabei wie schon 2016 auf einen Endspurt im Rust Belt. Nachdem er gestern bereits in Florida, Georgia, North Carolina, Iowa und Michigan war, bereiste Trump heute nochmals North Carolina, Wisconsin, Pennsylvania, wo er Bidens Geburtsort Scranton besuchte, und Michigan. Vizepräsident Pence trat heute ebenfalls noch zweimal in Pennsylvania auf, in Erie und Latrobe. Donald Trump , by Gage Skidmore,  CC BY-SA 2.0 Joe Biden war weit weniger unterwegs und konzentrierte sich gestern und heute auf den Bundesstaat Pennsylvania. Dazwischen war er heute auch in Cleveland, Ohio. Seine Auftritte in Philadelphia und Pittsburgh sollen dazu führen, dass er die Wahlbeteiligung in den dortigen Hochburgen der Demokraten in die Höhe treibt. Auch Bidens Vizekandidatin Kamala Harris war heute zum Abschluss des Wahlka...

Letzte Vorschau auf den Wahltag - Wie ist der Stand der Umfragen - Wer muss welche Bundesstaaten gewinnen?

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Kurzer Rückblick auf den Wahlkampf Ein ungewöhnlicher Wahlkampf in den USA geht zu Ende. Vor 19 Monaten verkündete der frühere Vizepräsident Joe Biden seine Kandidatur für die Demokraten und war sofort der Favorit für die Vorwahlen. Nicht zuletzt, weil ihm die besten Chancen eingeräumt wurden, Donald Trump zu schlagen. Den Auftakt der Vorwahlen setzte Biden zunächst in den Sand. In Iowa und New Hampshire gab es für ihn schwere Niederlagen. Andere Demokraten wie Bernie Sanders, Pete Buttigieg, Amy Klobuchar und Elizabeth Warren bestimmten die Schlagzeilen bis in South Carolina für Biden die Wende kam. Am Super Tuesday war dann schon erkennbar, dass Biden nicht mehr aufzuhalten war, auch nicht vom Last-Minute-Kandidaten Michael Bloomberg. Die Coronakrise beherrschte fortan den Wahlkampf. Zahlreiche Vorwahlen wurden verschoben und auch der Wahlkampf zwischen Donald Trump und Joe Biden sah lange Zeit anders aus, als man es gewohnt war. Die großen Massenevents kamen insbesondere erst in den...

Wie sind erste Zwischenergebnisse der Wahlnacht zu bewerten? Wie wird ausgezählt?

Ich hoffe, dass wir in einer Woche bereits wissen, ob Donald Trump oder Joe Biden im kommenden Jahr im Weißen Haus sein werden. Vieles hängt davon ab, wie schnell und wie sorgfältig die Auszählungen in den einzelnen Bundesstaaten erfolgen werden und insbesondere auch, wie eng das Rennen zwischen den beiden Kontrahenten sein wird. Die großen Fernsehanstalten in den USA "verkünden" den Sieger in den jeweiligen Bundesstaaten, sobald sie sich sicher sind, dass einer der beiden Kandidaten dort eine Mehrheit errungen hat. In Bundesstaaten mit traditionell großen Abständen wie z. B. Wyoming oder Massachusetts treffen sie solche Aussagen aufgrund von Wahltagsbefragungen, meist auch kombiniert mit Befragungen von Wählerinnen und Wählern des Early Votings. Je enger aber der Wahlausgang zu sein scheint, desto mehr verlassen sie sich auf die tatsächlichen Wahlergebnisse, die im Laufe der Wahlnacht aus allen Teilen des Landes veröffentlicht werden. Wird es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, s...

Steht Biden vor ähnlichem Abschwung wie Clinton 2016? Trumps persönliche Auftritte vs Bidens TV-Werbung

Vor vier Jahren war es das vorletzte Wochenende vor der Wahl als FBI-Direktor James Comey mitteilte, dass die Ermittlungen gegen Hillary Clinton wegen der sog. E-Mail-Affäre wieder aufgenommen würden. Es dauerte gut eine Woche bis die Entlastung Clintons folgte und das FBI die Entscheidung aus dem Sommer 2016 bestätigte und keine Anklage erhob. Sucht man aber nach einem Moment, der den von vielen Beobachtern nicht ernst genommenen Abschwung in den Umfragen Clintons in den letzten 10 Tagen vor der Wahl 2016 einleitete, bleibt dieses eine Wochenende in Erinnerung. Kann so etwas in diesem Jahr erneut passieren? Die Republikaner und Donald Trump schöpfen nach der letzten TV-Debatte noch einmal Hoffnung. Sie begründet sich auf der Aussage Bidens, er wolle keine weiteren staatlichen Subventionen mehr in die US-Amerikanische Öl-Industrie geben und künftig auf erneuerbare Energien setzen. Der Präsident nutzte diese klare Aussage seines Herausforderers, um bei Wählerinnen und Wählern in Texas u...

Trump holt in Umfragen für Florida und Pennsylvania auf - 7 offene Must-Win-States für den Präsidenten

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Zwei Wochen vor der Wahl haben bereits mindestens 35,7 Mio US-Amerikaner ihre Stimmen abgegeben, entweder per Briefwahl oder persönlich. Der US-Supreme Court hat heute beschlossen, dass im Bundesstaat Pennsylvania auch Briefe gezählt werden dürfen, die bis zu drei Tage nach der Wahl bei den verantwortlichen Stellen eingehen. Sollte es also ein knappes Rennen geben, könnte es zu einer langen Geduldsprobe kommen. Pennsylvania ist neben Florida einer der beiden wichtigsten Bundesstaaten, in denen Donald Trump in der vergangenen Woche in den Umfragen aufholen konnte. Alle aktuellen Umfragen in den wichtigen Swing States. Da Pennsylvania aktuell wieder als offen eingestuft werden muss, kann sich Joe Biden auch nicht mehr allein auf die Bundesstaaten verlassen, in denen er durchschnittlich mit mindestes 5% Vorsprung in den Umfragen führt. Er muss mindestens einen der großen (11 oder mehr Wahlmännerstimmen) "offenen" Bundesstaaten dazu gewinnen. Click the map to create your own at...

Trump vs Biden - Wer muss welche Bundesstaaten gewinnen?

Die Entscheidung über Sieg und Niederlage bei der US-Präsidentschaftswahl wird bekanntlich in wenigen Bundesstaaten fallen. Wer am Ende mindestens 270 Wahlmännerstimmen gewonnen hat, wird US-Präsident. Es ist also nicht entscheidend, wer landesweit die meisten Wählerstimmen gewonnen hat. Umso wichtiger ist es sowohl für Amtsinhaber und Herausforderer als auch für die politischen Beobachter, jene Bundesstaaten zu identifizieren, die in diesem Jahr ausschlaggebend sein werden. Kein Präsidentschaftskandidat im US-Wahlkampf verschwendet Zeit und Geld in einem Bundesstaat, der schon als absolut sicher gewonnen gilt. Bei 50 Bundesstaaten plus den District of Columbia kann man etwas den Überblick verlieren. Die folgenden Ausführungen sollen dabei helfen, den Blick auf die wirklich wichtigen Bundesstaaten zu richten. Dabei kommt man nicht umhin, zahlreiche Annahmen als Voraussetzungen zu formulieren. Ich versuche dabei so objektiv und so wenig spekulativ wie möglich vorzugehen. Aktuel...