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Vorschau auf den Parteitag der Republikaner

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In den kommenden Tagen werden die Republikaner ihren Nominierungsparteitag für die Präsidentschaftswahl 2020 abhalten. Der amtierende US-Präsident Donald Trump wird dabei zusammen mit Vizepräsident Mike Pence erneut das Spitzenduo der Grand Old Party bilden. 1 more day until we nominate @realDonaldTrump and @Mike_Pence for #FourMoreYears ! Tune in tomorrow to watch the formal re-nomination! #RNC2020 #1day pic.twitter.com/8HLAa1NKlP — #RNC2020 GOP Convention (@GOPconvention) August 23, 2020 Donald Trump wird in diesen Tagen gefordert sein, Zweifler in der eigenen Partei zu überzeugen. Moderate Republikaner, die sich gerade in der vergangen Woche möglicherweise von Joe Biden angesprochen gefühlt haben, werden nun sehr genau darauf blicken, inwieweit der Präsident auf sie eingehen wird. Trump wird aber insbesondere auch seine treuen Fans sowie die weiteren Flügel der Partei mobilisieren wollen. Seien es die christlich-konservativen oder auch libertären Republikaner, f...

Jo Jorgensen und Howie Hawkins sind die Third Party Candidates 2020

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Die Chancen auf den Gewinn von Wahlmännerstimmen bei der US-Präsidentschaftswahl sind für die sog. Third-Party-Kandidaten und insbesondere auch Unabhängige verschwindend gering bis ausgeschlossen. Dies wird auch 2020 der Fall sein. Dennoch, sowohl die Libertären als auch die Grünen haben erneut Personal aufgestellt, um Stimmen für ihre Positionen zu gewinnen. Die Libertarian Party geht mit Jo Jorgensen ins Rennen by Eliyak, Jo Jorgensen - CC BY-SA 4.0 Die 63-jährige Jorgensen arbeitet als Psychologie Dozentin an der Clemson University in South Carolina. 1996 kandidierte sie bereits für die Libertarian Party als Vizekandidatin an der Seite von Harry Browne. Sie erhielten 0,5 % der Stimmen, was heute ein außergewöhnlich schwaches Ergebnis für die Libertären wäre, zum damaligen Zeitpunkt allerdings das beste seit 1980. Auf Ihrer Wahlkampfseite www.jo20.com wirbt Jorgensen mit dem Slogan "Real Change for Real People". Sie verwendete mit "I'm With Her...

Kritik am Wahlsystem - Clinton verliert mit fast einer halben Million Stimmen Vorsprung

Noch immer steht nicht ganz fest, an wen alle Wahlmännerstimmen vergeben werden. Im Bundesstaat Michigan sind zwar alle Stimmen ausgezählt, aber durch das knappe Ergebnis, wird sicherheitshalber nochmal geprüft und nachgezählt, bevor die 16 Wahlmännerstimmen verteilt werden. Vermutlich wird Donald Trump sie gewinnen, so sieht es zumindest momentan aus. Das Gesamtergebnis im Überblick Wahlsystem fördert den Frust vieler Clinton-Anhänger und Trump-Gegner Während in Michigan noch gezählt und geprüft wird, gibt es in vielen Teilen des Landes Protestkundgebungen gegen die Wahl Donald Trumps. Insbesondere in vielen Großstädten gehen meist junge Leute auf die Straße. Ihre Kritik richtet sich in erster Linie gegen den neu gewählten Präsidenten selbst. In Kalifornien gibt es vereinzelt Forderungen nach einem "Calexit", dem Austritt Kaliforniens aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Frust über die Niederlage Clintons und die Wut auf den neuen Präsidenten wird auch noch ...

Stimmt die Bush-Familie für Clinton?

Die persönlichen Angriffe Trumps auf Jeb Bush während des Vorwahlkampfs waren nachhaltig prägend. Unabhängig von Bushs eigener Schwäche, die Republikaner nicht auf seine Seite gezogen zu haben, blieb aber auch der Eindruck, dass das republikanische Establishment durch Kandidaten wie Trump oder Cruz gedemütigt wurde. Nach dem Ausscheiden Jeb Bushs aus den Vorwahlen, war schnell klar, dass er Donald Trump nicht unterstützen werde. Nicht unterstützen ist eine Sache. Eine andere Dimension hat es, wenn der republikanische Bush-Clan für die Demokratin Hillary Clinton stimmen wird und dies gezielt oder zufällig an die Öffentlichkeit durchsickert. So möglicherweise geschehen durch Kathleen Kennedy Townsend, Tochter von Robert F. Kennedy, die via Facebook mitteilte, dass Ex-Präsident George H.W. Bush verraten habe, für Clinton stimmen zu wollen. Townsend postete noch ein Foto dazu und schon war die Nachricht verbreitet. Eine offizielle Bestätigung oder ein Dementi gibt es nicht und wird es ...

Jeb Bush kapituliert! Trump siegt souverän! Clinton schlägt Sanders!

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Trump bestätigt seine Favoritenrolle Dieser Vorwahl-Samstag hatte es in sich! Mit einem deutlichen Sieg untermauerte Donald Trump beim South Carolina Primary der Republikaner eindrucksvoll seine Favoritenstellung. Mit rund 10% Vorsprung verwies er seine Konkurrenten Rubio und Cruz auf die Plätze zwei und drei. Zwar haben die beiden Senatoren aus Texas und Florida mit jeweils über 22% ordentliche Ergebnisse erzielt, aber ihre Stimmen konnten sie eben nicht Donald Trump wegnehmen, sondern eher den weit abgeschlagenen Establishment-Kandidaten Jeb Bush und John Kasich, die beide unter 8% landeten. Auch für Ben Carson reichte es nur für den letzten Platz. Jeb Bush schmeißt hin! Jeb Bush erklärte nach den enttäuschenden Ergebnissen aus Iowa und New Hampshire und der nun sehr deutlichen Niederlage in South Carolina, dass er nicht länger kandidieren werde. Das Aus für Bush ist zwar folgerichtig, kommt aber zum jetzigen Zeitpunkt doch etwas überraschend. Welche Auswirku...

Wilde Streitereien bei TV-Debatte der Republikaner - Ein persönlicher Eindruck

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Wer glaubte, die bisherigen TV-Debatten der Republikanern seien nur durch Streitereien aufgefallen, konnte nicht wissen, was der Abend in Greenville, South Carolina für die Zuschauer auf Lager hatte. Unterhaltungsfaktor sehr hoch, Schaden für die Grand Old Party noch höher. Man hatte stellenweise schon fast das Gefühl sich schämen zu müssen, Gefallen an dieser Debatte gefunden zu haben. Karikatur by DonkeyHotey Dabei ging es doch so ruhig los. Zu Beginn der Debatte gab es eine Gedenkminute zu Ehren des überraschend verstorbenen Richters am Obersten Gerichtshof Antonin Scalia. Aber die Kandidaten liefen kurz darauf schon heiß mit ihren Forderungen und Warnungen bzgl. der Nachfolge Scalias. In Washington dürfte dies in den nächsten Tagen das bestimmende Thema sein. Obama hat einen Nachfolger für den konservativen Richter vorzuschlagen, den der republikanisch dominierte Senat bestätigen müsste. Der neue Richter wäre das Zünglein an der Waage bei künftigen Entscheidungen. John Ka...

Aktuelle Lage bei den Republikanern (Update:12.02.)

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by DonkeyHotey Die beiden ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire haben das Kandidatenfeld bei den Republikanern erwartungsgemäß dezimiert. Auch die Namen sind keine Überraschungen gewesen. Mike Huckabee, Rick Santorum, Rand Paul, Carly Fiorina und Chris Christie sind ausgestiegen. Kandidaten aus allen Bereichen der Grand Old Party. Ob moderat, konservativ, liberal, Senator, Gouverneur oder eine Externe, die Wähler haben breit ausgesiebt. Trump erfüllt Favoritenerwartungen Nun sind noch sechs Kandidaten im Rennen, auf die es sich lohnt, etwas näher einzugehen. Sieger des Starts war ohne Zweifel Donald Trump. Kein glanzvolles aber dennoch gutes Ergebnis in Iowa und ein beeindruckender Sieg in New Hampshire lassen derzeit alle Beobachter verstummen, die Trump nur als Umfragekönig betitelt hatten. Er hat gezeigt, dass er die Stimmung bei den Republikanern auch in tatsächliche Wählerstimmen umwandeln kann. Zwei Vorwahlen sind noch längst kein Gesamtsieg und es kann in den n...

Letzte Entwicklungen zum New Hampshire Primary und Bloombergs mögliche unabhängige Kandidatur

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Nach dem spannenden Auftakt in Iowa ist nun gut eine Woche turbulenten Wahlkampfs vorüber. Das Bewerberfeld hat sich gelichtet die Kontroversen nehmen zu. Mit dem New Hampshire Primary steht nun die nächste Vorwahl für Republikaner und Demokraten an. New Hampshire hat zwar nicht viele Delegiertenstimmen zu vergeben, aber es ist ein wichtiger Fingerzeig auf die Ausgangslage der nächsten Wochen bis hin zum Super Tuesday. Wir blicken auf die wichtigsten Fragen. by DonkeyHotey Schwerer Stand für Umfrageinstitute Bei dem New Hampshire Primary handelt es sich um einen semi-closed Primary . Das heißt, dass nicht nur die registrierten Parteimitglieder bei ihrer jeweiligen Partei abstimmen können. Auch Unabhängige können an den Primaries der beiden Parteien teilnehmen. Das macht natürlich eine Voraussage des Wahlergebnisses anhand der Umfragen besonders schwierig. Bei allen Spekulationen und Bewertungen darf dieser unkalkulierbare Faktor nicht vergessen werden. Für Christie kö...