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Hillary Clinton legt Plan zur Bekämpfung von Alzheimer vor

Es ist selten, dass Hillary Clinton mal Lob aus dem Lager der Republikaner erhält. Newt Gingrich, 2012 zur Beginn der Vorwahlen noch Kandidat der Republikaner zur Präsidentschaftswahl und späterer Unterstützer Mitt Romneys, sagte, dass er in vielen Dingen Clinton nicht zustimme, aber in diesem Fall bewege sie sich in die richtige Richtung. Hillary Clinton hat einen Plan zur Bekämpfung der Krankheit Alzheimer vorgelegt. Wie NBC News berichtet , wird Alzheimer in den nächsten zehn Jahren die sechsthäufigste Todesursache in den USA sein. Der Plan sieht vor, jährlich 2 Milliarden US-Dollar in die Erforschung der Krankheit und Entwicklung von Heilungsmethoden bereit zu stellen. Clinton sei der Auffassung, dass sich die USA mehr um Krankheiten wie Alzheimer kümmern müssten, wenn sich das Land um seine Bürger sorge und Familien unterstützen wolle. Auf ihrer Wahlkampftour spreche sie häufig über die Krankheit und berichte über die Erlebnisse von Freunden oder ihren Wählern, die sie aus ...

Wahlkampffinanzierung in den USA – Spendengelder und Super PACs

Wahlkampffinanzierung Der Wahlkampf in den USA kostet sehr viel Geld. Es gibt mehrere Gründe dafür, dass die Ausgaben in diesem Vorwahlkampf und im kommenden Jahr erneut eine Rekordhöhe erreichen werden. Aktuell wird spekuliert, dass der Präsidentschaftswahlkampf 2016 zwischen 4 und 5 Milliarden US-Dollar kosten wird. Bei der Präsidentschaftswahl wird indirekt ein bestimmter Kandidat gewählt. Parteien spielen bei der Wahlkampffinanzierung praktisch keine Rolle. Daher müssen die Kandidaten ihren Wahlkampf selbst finanzieren. Die Kosten für den Werbeaufwand und den Betrieb des Wahlkampfs sind immens. Die Kandidaten müssen ihre Wahlkampfteams bezahlen, Materialien herstellen lassen, Veranstaltungen planen und bezahlen und nicht zuletzt teure Werbespots im Fernsehen und Radio schalten. Anders als in Deutschland gibt es keine öffentlichen Sender, so dass die privaten TV-Sender viel Geld dafür verlangen, die Spots der Kandidaten auch zu senden. Ohne Fernsehwerbung kommt ma...

John Kasich plant Einschnitte bei Sozialleistungen

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John Kasich kündigte Einschnitte bei den Sozialleistungen an und fand deutliche Worte John Kasich hatte gerade eine Wahlkampfveranstaltung hinter sich, da dauerte es nicht lange bis er sich zu den ersten Reaktionen äußern sollte. Diese fielen harsch aus. Von Demokratischer Seite aus hagelte es Kritik an seinem Auftreten in New Hampshire. Was war passiert? John Kasich sprach auf der Wahlveranstaltung über die Notwendigkeit, den Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen zu müssen. In diesem Zusammenhang plane er auch Ausgabenkürzungen bei den Sozialleistungen. Kasich sprach direkt mit dem Publikum und fragte unter anderem ab, ob sich jemand Sorgen machen würde, wenn die Sozialleistungen etwas niedriger ausfallen würden, zu Gunsten des Landes. Eine Person hob daraufhin die Hand und äußerte, dass es schon ein Problem sei. John Kasich antworte daraufhin, dass sich die Person damit abfinden sollte bzw. sich damit abfinden müsse. Das, was wohl eher als eine auflockernde rhetorische I...

Bernie Sanders: Mehr staatlicher Einfluss

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Bernie Sanders hält populäre Reden. Jedenfalls sieht das zumindest sein wachsendes Publikum so. Im Wahlkampf zeigt er sich kämpferisch, vollends überzeugt von seiner Idee des Staatsumbaus der USA. Dabei gibt er gedanklich locker Unsummen für zahlreiche Vorhaben aus. Aber wo soll das Geld herkommen? Eine Wall Street Tax (eine Art Börsensteuer) zum Beispiel soll frisches Geld in die Bundeskassen spülen. Bundeskassen? Richtig, Sanders will Bildung, Medizinversorgung, Kinderbetreuung aus staatlichen Mitteln finanzieren. Weitestgehend kostenlos für die Nutzer und zum Leidtragen der Gewerbe, die momentan diese Bereiche abdecken. Aber es geht Sanders nicht nur um die Kostenfrage, er will auch staatlichen Einfluss gewinnen, selbst regulieren und lenken. In einem Artikel von David A. Fahrenthold in der Washington Post sind weitere Details zu den Plänen des Verfolgers von Hillary Clinton zu lesen. So populär seine Ideen bei seiner Zuhörerschaft ankommen, mehrheitsfähig sind sie dadurch n...

John Kasich

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John Kasich (63)  Der Gouverneur von Ohio gehört dem moderaten Flügel der Republikaner an. Sein Schwerpunkt im bisherigen Wahlkampf liegt im Bereich der Finanzpolitik. Für Kasich hat eine seriöse Fiskalpolitik mit einem ausgeglichenen Haushalt hohe Priorität. Steuersenkungen und weniger Einfluss des Staates beispielsweise auch im Bereich der Bildung gehören zu seinen Programm. ObamaCare geht John Kasich zu weit. Er schlägt aber eine eigene vereinfachte Form der Gesundheitsversicherung vor. Damit unterscheidet er sich von vielen anderen Republikanern die ein solches System grundsätzlich ablehnen. Meine Einschätzung, 31.01.2016:   Kasich wird allgemein für seine Kompromissbereitschaft geschätzt. Der Pragmatiker ist daher vielen Erzkonservativen ein Dorn im Auge. John Kasich konkurriert mit Jeb Bush um eine ähnliche Wählerschaft und steht ihm auch in puncto Erfahrung in nichts nach. Dennoch wird es schwer werden für Kasich. Wie auch Bush hat er mit dem allgemein...