TV-Debatte der Demokraten: Schwerstarbeit für deutlich besseren Joe Biden
Im Vorfeld der zweiten TV-Debatte der Demokraten in Detroit waren alle Augen auf Joe Biden gerichtet. Nach seinem äußerst schwachen Auftritt in der ersten Debatte in Miami, war er gefordert, deutlich besser zu performen, um nicht den Eindruck zu erwecken, er könnte womöglich auch in einer Debatte gegen Donald Trump nicht bestehen. Fraglich war, ob es zu einer erneuten scharfen Auseinandersetzung mit Kamala Harris kommen sollte. Es wurde erwartet, dass Cory Booker in Harris Rolle schlüpft und den Frontrunner der Demokraten angreift. Booker musste punkten, um zu beweisen, dass er zur Spitze dazugehört. Für alle anderen Kandidaten ging es an diesem Abend bereits um das politische Überleben ihrer Kampagnen. Joe Biden unter Dauerbeschuss Selten war es so schwierig, Gewinner und Verlierer einer TV-Debatte zu benennen. Der Charakter der gestrigen Debatte lässt sich insbesondere mit den Worten "intensiv" und "kontrovers" bezeichnen. Wer sich einen Abend zum Wohlfühlen...