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Hält die jüngste Siegesserie der Demokraten in Arizona?

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Vier realistische Chancen haben die Republikaner bei den diesjährigen Midterm Elections den Demokraten mindestens einen erforderlichen Sitz im US-Senat abzunehmen, vermutlich benötigen sie sogar zwei oder mehr, je nachdem wie viele Sitze sie selbst abgeben müssen. Mit Georgia, Nevada und New Hampshire haben wir uns schon in den letzten Wochen beschäftigt, heute blicken wir auf Arizona, wo der demokratische Amtsinhaber Mark Kelly um seinen Sitz bangen muss. Der Bundesstaat Arizona im Südwesten der USA ist strukturell eher republikanisches Terrain.  Fivethirtyeight hat analysiert , dass Arizona bei Kongress- und Gouverneurswahlen 7,6 % republikanischer wählt als der landesweite Durchschnitt der USA. In diesem Punkt ist Arizona vergleichbar mit Georgia und Florida. Laut Ballotpedia  sind 34 % der registrierten Wählerinnen und Wähler in Arizona republikanisch, 32 % demokratisch und 34 % unabhängig oder anderen Parteien zugehörig. Bei den Gouverneurswahlen konnten zuletzt die Repub...

Umfragen zu Senatswahlen 2020 in den USA

- Auf dem Smartphone bitte das Querformat nutzen! - Am 03. November 2020 wird nicht nur die US-Präsidentschaftswahl statt. Auch der Kongress wird wieder neu gewählt. Das gesamte US-Repräsentantenhaus setzt sich neu zusammen und auch im US-Senat finden Veränderungen statt. Da die Mehrheitsverhältnisse im US-Senat weiterhin besonders knapp sind und der Ausgang der Wahl von großer politischer Bedeutung ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die anstehenden Wahlen. Demnächst folgt dann auch noch ein Blick auf das US-Repräsentantenhaus. Ausgangslage: Der Senat hat 100 Sitze. Jeder Bundesstaat der USA erhält im US-Senat zwei Sitze. Alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Welche Sitze neu gewählt werden, ist festgeschrieben. In diesem Jahr werden inkl. zweier Special Elections 35 Sitze neu gewählt. Von diesen 35 Sitzen, werden aktuell 23 von den Republikanern gehalten und 12 von den Demokraten. Im US-Senat halten derzeit die Republikaner die Mehrheit mit 53 Sitzen. Di...

Vorschau auf Kongresswahlen 2020 - im Senat kommt es auf jeden Sitz an

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Am 03. November 2020 findet nicht nur die US-Präsidentschaftswahl statt. Die Bürgerinnen und Bürger sind ebenso aufgerufen, die neue Zusammensetzung des Kongresses in Washington zu wählen. Hierbei werden wie alle zwei Jahre das komplette Repräsentantenhaus sowie ein Drittel des Senats neu gewählt. Konkret geht es also um 435 Sitze (Mehrheit bei 218 Sitzen) im Repräsentantenhaus und 33 der 100 Sitze im Senat (Mehrheit bei 51 Sitzen). Zusätzlich werden noch 2 Sitze im Senat im Rahmen von Nachwahlen neu gewählt. Die 33 Sitze sind vorher eindeutig klassifiziert. Im Jahr 2020 handelt es sich um die Sitze der Klasse II. Aktuell haben die Demokraten eine Mehrheit im Repräsentantenhaus. Im Senat sind die Republikaner in der Überzahl. Alle weiteren allgemeinen Informationen über die Arbeit und Bedeutung des Kongresses findet Ihr hier. Enges Rennen im Senat erwartet Derzeit haben die Republikaner im US-Senat 53 Sitze. Demokraten und zwei Unabhängige kommen gemeinsam auf 47 Sitze. 23 re...

Trump entlässt Kommunikationschef Scaramucci

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Anthony Scaramucci, Von  Jdarsie11 Eigenes Werk ,  CC-BY-SA 4.0 ,  Link Stabschef John Kelly Das war ein kurzes Vergnügen. Nach wenigen Tagen hat US-Präsident Donald Trump seinen gerade erst neu ernannten Kommunikationschef Anthony Scaramucci wieder entlassen. Infolge der Ernennung Scaramuccis war Trumps Pressesprecher Sean Spicer zurückgetreten. Auch der als interner Gegner Scaramuccis geltende ehemalige Stabschef Reince Priebus musste gehen und wurde durch John Kelly ersetzt. Wer neuer Kommunikationschef wird bzw. ob diese Position überhaupt neu besetzt wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Möglich ist auch, dass die Aufgaben Scaramuccis wieder in die Kompetenzbereiche von Pressesprecherin Huckabee Sanders und Stabschef Kelly fallen. Die New York Times berichtet , dass Stabschef Kelly Einfluss auf die Entscheidung gegen Scaramucci hatte. Scaramucci war nur 10 Tage im Amt.  Mehr zum Personalchaos im Weißen Haus der vergangenen Monate in meinem Artikel vo...