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Es werden Posts vom Oktober, 2019 angezeigt.

Texas könnte langfristig zum Schlüsselstaat werden

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Was Kalifornien für die Demokraten darstellt, ist Texas für die Republikaner - die verlässliche Basis bei Präsidentschaftswahlen. Es sind die beiden Bundesstaaten mit den meisten Wahlmännerstimmen. Kalifornien liefert den Demokraten regelmäßig 55 Stimmen für das Electoral College, Texas bringt der GOP 38 Stimmen ein. Dahinter kommen dann die Bundesstaaten New York und Florida mit jeweils 29. Alle anderen Bundesstaaten der USA haben zwischen 3 und 20 Stimmen. Jimmy Carter war 1976 der letzte Demokrat, der in Texas bei Präsidentschaftswahlen siegreich war. Der Verlust von Texas wäre ein Albtraum für die Republikaner In den vergangenen Jahren sind allerdings Entwicklungen erkennbar gewesen, die darauf hindeuten, dass Texas auf lange Sicht ein sog. Battleground State werden könnte; also ein Bundesstaat, in dem sich Republikaner und Demokraten ein enges Rennen um den Sieg liefern. Setzt sich dieser Trend fort, hätte dies fatale Auswirkungen auf die Erfolgschancen der Republikaner. Was...

Tim Ryan gibt Kandidatur auf

Der demokratische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus Tim Ryan aus Ohio hat heute das Ende seiner Kandidatur für die Präsidentschaftswahl 2020 verkündet. I’m announcing today that I am withdrawing from the Presidential campaign. I got into this race in April to really give voice to the forgotten people of our country. I look forward to continuing that fight. Thank you, to everyone who supported this campaign. pic.twitter.com/BT4z3fQ205 — Tim Ryan (@TimRyan) 24. Oktober 2019 Tim Ryan hat zu keinem Zeitpunkt einen ernsthaften Zugang zum Auswahlprozess der Demokraten gefunden. Von Beginn an lag er in den Umfragen in einem kaum messbaren Bereich unter 1%. Auch in den Early Primary States gelang es ihm nicht, sich nennenswert in Szene zu setzen. Dennoch war die Kandidatur für Ryan ein richtiger Schritt. Nachdem er 2018 Nancy Pelosi für das Amt der Sprecherin im Repräsentantenhaus (erfolglos) herausforderte, konnte er sich zumindest in zwei TV-Debatten zu Beginn des Wahlkampfes z...

Alexandria Ocasio-Cortez unterstützt Bernie Sanders

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Wertvolle Unterstützung für Bernie Sanders Was seit der letzten TV-Debatte bereits angedeutet wurde, ist nun heute auf einer Wahlkampfveranstaltung offiziell verkündet worden. Die links-progressive Alexandria Ocasio-Cortez sicherte Bernie Sanders ihre Unterstützung bei den Vorwahlen der Demokraten 2020 und zur Präsidentschaftswahl zu. Ocasio-Cortez ist seit den Midterm Elections 2018 Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses und vertritt dort die New Yorker Stadtteile Bronx und Queens. Bei den parteiinternen Vorwahlen hatte sie sich überraschend gegen den langjährigen Kongressabgeordneten Joe Crowley durchgesetzt. Sie ist Mitglied der informellen vierköpfigen Gruppe "The Squad", weibliche nicht-weiße Abgeordnete, die insbesondere linke Themen auch in den sozialen Netzwerken vorantreiben. Zudem sind sie scharfe Kritikerinnen Donald Trumps. Zu ihnen gehört auch Ilhan Omar aus Minnesota, die ebenfalls bereits ihre Unterstützung für Sanders kundtat. Bei dem geme...

Hillary Clinton kritisiert: Tulsi Gabbard und Jill Stein als Marionetten Russlands

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Tulsi Gabbar d , by  Gage Skidmore   Hillary Clinton , by  Gage Skidmore   KORREKTUR, 31.10.2019: Das Interview mit Hillary Clinton wurden auch von mir an einer wesentlichen Stelle fehlinterpretiert. Tatsächlich sprach Hillary Clinton davon, dass die Republikaner versuchen wollten, eine Dritt-Partei-Kandidatur zu provozieren, nicht Russland. Die weiteren Ausführungen und Vergleiche beziehen sich dann aber tatsächlich auf Russland. Ursprünglicher Artikel: Allzu häufig hat sich Hillary Clinton bislang noch nicht in den laufenden Vorwahlkampf der Demokraten eingeschaltet. Nun hat sie im Rahmen des Podcast-Interviews Campaign HQ mit David Plouffe die Vermutung geäußert, dass eine aktuelle Kandidatin der Vorwahlen der Demokraten möglicherweise von Russland instrumentalisiert würde. Einen konkreten Namen nannte sie nicht, aber es ist klar, wer gemeint ist. Nach Darstellung Clintons könnte Russland Tulsi Gabbard zu einer unabhängigen Kandidatur bewegen, um so...

Ratingagentur Moody's sagt Trumps Wiederwahl 2020 voraus

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"It's the economy, stupid!" Dieser Wahlkampfslogan, der von James Carville 1992 geprägt wurde, ist inzwischen zu einer Art traditioneller Wahlkampfweisheit geworden. Carville war seinerzeit Wahlkampfstratege Bill Clintons. Der Kern der Botschaft: Stimmt die Wirtschaftslage, profitiert der Amtsinhaber bzw. die Mehrheitspartei Sind die Daten schlecht, werden die (scheinbar) Verantwortlichen abgestraft. Blickt man nun auf die wirtschaftlichen Daten der USA, müssten die Demokraten alarmiert sein, wenn sie ihre Strategie für die Präsidentschaftswahl 2020 ausarbeiten. Diese Bedenken erhalten nun neue Nahrung. Denn die renommierte Ratingagentur Moody's hat ihre Voraussage für den Ausgang der US-Wahl 2020 veröffentlicht. Nach allen Berechnungsmodellen gewinnt Donald Trump. Alle Detaildaten zu Moody's Berechnungen findet Ihr hier.   Nur 2016 stimmte die Prognose nicht Moody's hat in Bezug auf die Voraussage von Wahlergebnissen einen guten Ruf. Seit 1980 hab...

Warren bei TV-Debatte der Demokraten unter Druck - Amtsenthebungsverfahren und Syrien-Truppenabzug stehen im Fokus

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In Westerville, Ohio debattierten in der vergangenen Nacht die Top 12 der Demokraten im Werben um die Spitzenkandidatur zur US-Präsidentschaftswahl 2020. Für die TV-Debatte qualifiziert hatten sich die beiden in den Umfragen vorne liegenden Joe Biden und Elizabeth Warren, der drittplatzierte Bernie Sanders, die beiden Verfolger des Trios Pete Buttigieg und Kamala Harris sowie die in den Umfragen bei 1-3% liegenden Andrew Yang, Cory Booker, Beto O'Rourke, Amy Klobuchar, Julian Castro und Tulsi Gabbard. Erstmals mit dabei: der zuletzt in den Umfragen aufstrebende Tom Steyer. Die Veranstaltung wurde von CNN und der New York Times organisiert. Die sieben wichtigsten Fragen des Abends 1. Wie geht Joe Biden mit seiner passiven Rolle in der Ukraine-Affäre um? 2. Kann Elizabeth Warren ihre neue Rolle als Co-Spitzenkandidatin auch ausfüllen? 3. Welchen Eindruck hinterlässt der gesundheitlich angeschlagene Bernie Sanders? 4. Wer erreicht aus dem großen Mittelfeld den lang erhoffte...

Umfragen zu einem möglichen Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump

Die Diskussionen um ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump dominieren weiter die öffentliche Berichterstattung in den USA. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Demokraten bei der US-Präsidentschaftswahl 2020 gegen Mike Pence oder einen anderen Republikaner antreten müssen, ist aber weiterhin gering. Republikaner im US-Senat stehen noch hinter Trump Die Mehrheit der Republikaner im Senat steht einem Impeachment des US-Präsidenten entgegen. Mindestens 20 Senatoren der GOP müssten gegen ihren Präsidenten stimmen und bei den Demokraten dürfte es keine Abweichler geben. Die Republikaner haben derzeit 53 Sitze im US-Senat. Berücksichtigt man die bisherigen Äußerungen der republikanischen Senatorinnen und Senatoren, ist festzustellen, dass sich bislang niemand für die Amtsenthebung ausgesprochen hat, wenngleich es auch einige kritische Stimmen gibt. Die Washington Post hat zusammengetragen , dass sich etwa 15 Senatorinnen und Senatoren kritisch zu Trumps Verhalten geäußert ...

Sanders nach Herzinfarkt zurück auf der Bühne

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Vierte TV-Debatte der Demokraten Die vierte TV-Debatte der Demokraten steht an. In Westerville, Ohio diskutieren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch alle Kandidatinnen und Kandidaten, die sich gem. der Regeln des DNC für die TV-Debatte qualifiziert haben. Dabei sind: Joe Biden, Elizabeth Warren, Bernie Sanders, Pete Buttigieg, Kamala Harris, Andrew Yang, Cory Booker, Beto O'Rourke, Amy Klobuchar, Julian Castro, Tom Steyer und Tulsi Gabbard. Die Veranstaltung wird von CNN und der New York Times organisiert. Bernie Sanders gibt Comeback im Wahlkampf Er liegt in den Umfragen deutlich nur noch auf Platz 3, dennoch dürfte Bernie Sanders zunächst im Mittelpunkt des Abends stehen. Es liegen persönlich schwere Wochen hinter Sanders. Er musste sich zunächst nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus behandeln lassen und verkündete daraufhin eine Pause im Wahlkampf. Während der Erholungsphase zuhause in Burlington, Vermont, verstarb Sanders Schwiegertochter nach einer Krebserkra...

Warren überholt Biden, Sanders verliert Anschluss

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Es ist ein Novum. Seit Beginn der Umfrageerhebungen zu den demokratischen Vorwahlen 2020 stand Joe Biden an der Spitze des Kandidatenfeldes, selbst zu einer Zeit, als er noch gar nicht als Kandidat feststand. Im Mai, nach seiner Ankündigung zu kandidieren, stieg sein Vorsprung auf über 33 % vor Bernie Sanders an. Heute, knapp vier Monate vor dem Iowa Caucus, dem Auftakt der Vorwahlen 2020, ist der Vorsprung dahin. Betrachtet man die letzten Umfragen dieser Woche liegt Joe Biden mit 0,2 % Rückstand nur noch auf dem zweiten Rang. Elizabeth Warren ist die neue Nr. 1 der Demokraten Elizabeth Warren Überholt wurde der frühere Vizepräsident jedoch nicht von Bernie Sanders, sondern von Elizabeth Warren, der Gewinnerin des Wahlkampfs der letzten zwei Monate. Hatte Biden zu Beginn seiner Kampagne noch Werte von über 40%, kommt er heute durchschnittlich nur noch auf 26,4%. Knapp davor die Senatorin aus Massachusetts, Elizabeth Warren, die im selben Zeitraum von 8% auf nun 26,6% klette...