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Clinton und Trump nutzten letzte TV-Debatte zur Mobilisierung der eigenen Wählerschaft

Das letzte direkte Duell in diesem Wahlkampf haben sich Hillary Clinton und Donald Trump in Las Vegas, Nevada geliefert. Die TV-Debatte verlief weniger polemisch und beleidigend als die beiden zuvor. Dies lag auch an Moderator Chris Wallace, der unaufgeregt durch den Abend führte. Zwar wurden auch die persönlichen Vorwürfe aus den vergangenen Wochen an verschiedenen Stellen diskutiert, Themen wie die E-Mail-Affäre Clintons, die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Trump oder dessen nicht veröffentlichte Steuererklärung waren aber eher eine Randnotiz bei dieser Debatte. Trump sagte mit Blick auf die Frauen, die ihn nun beschuldigen, dass die Vorwürfe alle widerlegt und zudem von Clintons Wahlkampfteam gezielt gestreut worden seien. Er selbst griff die Rolle der "Clinton Stiftung" auf und kritisierte, dass seine Konkurrentin doch die Gelder, die sie von Staaten erhalte, die Frauen diskriminierten und Homosexuelle von Hochhausdächern stürzen würden, zurückgeben solle. Sie r...

Wilde Streitereien bei TV-Debatte der Republikaner - Ein persönlicher Eindruck

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Wer glaubte, die bisherigen TV-Debatten der Republikanern seien nur durch Streitereien aufgefallen, konnte nicht wissen, was der Abend in Greenville, South Carolina für die Zuschauer auf Lager hatte. Unterhaltungsfaktor sehr hoch, Schaden für die Grand Old Party noch höher. Man hatte stellenweise schon fast das Gefühl sich schämen zu müssen, Gefallen an dieser Debatte gefunden zu haben. Karikatur by DonkeyHotey Dabei ging es doch so ruhig los. Zu Beginn der Debatte gab es eine Gedenkminute zu Ehren des überraschend verstorbenen Richters am Obersten Gerichtshof Antonin Scalia. Aber die Kandidaten liefen kurz darauf schon heiß mit ihren Forderungen und Warnungen bzgl. der Nachfolge Scalias. In Washington dürfte dies in den nächsten Tagen das bestimmende Thema sein. Obama hat einen Nachfolger für den konservativen Richter vorzuschlagen, den der republikanisch dominierte Senat bestätigen müsste. Der neue Richter wäre das Zünglein an der Waage bei künftigen Entscheidungen. John Ka...

TV-Debatte: Clinton wirft Sanders Schmierenkampagne vor

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Hillary Clinton und Bernie Sanders gerieten ungewohnt heftig aneinander. Bei der TV-Debatte auf MSNBC verschärften beide Kandidaten den Ton und hielten sich auch mit gegenseitigen Vorwürfen weit weniger zurück, als es noch bei vergangenen Auftritten der Fall gewesen war. Clinton beklagt sich über Schmierenkampagne Sanders Clinton warf dem Senator aus Vermont eine Schmierenkampagne vor. "Wenn Du etwas zu sagen hast, sag es", forderte die ehemalige Außenministerin und beklagte sich darüber, dass Sanders versuche zu suggerieren, sie sei politisch nicht unabhängig und mit Wahlspenden oder Redehonoraren käuflich. Sanders solle diese Art der Kampagne einstellen. Sie selbst habe nie eine Meinung geändert oder politisch anders abgestimmt, nur weil sie von  irgendjemanden Geld bekommen hätte. Sanders ließ sich jedoch nicht davon abbringen, gegen den Einfluss des großen Geldes auf die politischen Prozesse zu wettern. Auch wenn er Clinton nicht konkret vorwarf, in einem besti...

Clinton-Lager spricht Sanders außenpolitische Kompetenzen ab

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Clintons Attacke auf Sanders außenpolitische Kompetenzen nicht ohne Risiko Bislang haben sich Hillary Clinton und Bernie Sanders meist über innenpolitische Themen gestritten. Angesichts fallender Umfragewerte in Iowa und New Hampshire zieht Clinton nun aber ihre außenpolitische Karte aus dem Ärmel. In einem Wahlkampfvideo kritisiert der außenpolitische Berater Clintons, Jake Sullivan, dass Sanders erhebliche Fehleinschätzungen zur Lage im Mittleren und Nahen Osten vorgenommen habe. Clinton 2012 in Phnom Penh links neben ihr Jake Sullivan, rechts Barack Obama Dass Clinton bislang noch nicht stärker auf die vermeintliche außenpolitische Unerfahrenheit des Senators setzt, dürfte auch einen ganz bestimmten Grund haben. Clintons Ja zum Irak-Krieg ist ein schwerer Makel im Wahlkampf gegen Sanders. Obwohl der Irak-Krieg keine so dominierende Rolle mehr in der öffentlichen Diskussion einnimmt, bleibt das Risiko bestehen, dass das Ansehen Clintons außenpolitischer Kompetenzen darunt...

Starke Zweikämpfe bei TV-Debatte der Republikaner

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In der vergangenen Nacht kamen die Präsidentschaftsbewerber der Republikaner zum letzten Mal in diesem Jahr zu einer TV-Debatte zusammen. In Las Vegas diskutierten in der von CNN und Facebook veranstalteten Debatte Donald Trump, Ted Cruz, Marco Rubio, Ben Carson, Jeb Bush, Chris Christie, John Kasich, Carly Fiorina und Rand Paul zum Thema Sicherheit in den USA. Im Mittelpunkt stand dabei der Kampf gegen den islamischen Terrorismus. Ein Quartett dominiert den Abend Mit Spannung war erwartet worden, wie die Kandidaten mit Donald Trump umgehen würden. Seine provokanten Vorschläge zum Einreiseverbot für Muslime bestimmte die Medienlandschaft über die letzten Tage. Insbesondere wurde auf Ted Cruz geblickt, der in den Umfragen einen deutlichen Sprung nach vorn machen konnte und in Iowa bereits an Trump vorbeizog. Das von vielen Seiten erhoffte Duell Trump vs Cruz blieb jedoch aus. Stattdessen dominierten zwei andere Duelle den Abend und ließen die anderen Kandidaten etwas im Abseits ...

Zweite TV-Debatte der Demokraten unter dem Eindruck der Terroranschläge von Paris

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Die zweite TV-Debatte der Demokraten begann mit einer Schweigeminute in Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Paris. In Des Moines, Iowa diskutierten danach Hillary Clinton, Bernie Sanders und Martin O’Malley, die drei Kandidaten zur Präsidentschaftswahl 2016 in den USA. Kampf gegen Terror bestimmt die Debatte Der Sender CBS hatte nach den Terroranschlägen von Paris den Kampf gegen den Terror zum Hauptthema der zweiten TV-Debatte der Demokraten gemacht. Eigentlich ein Thema, das Hillary Clinton liegen müsste, schließlich hat sie mit Abstand die meiste außenpolitische Erfahrung im Gegensatz zu Sanders und O’Malley. Aber ihre Kontrahenten wollten sich gerade diese aus ihrer Erfahrung resultierende Verantwortung, die Clinton auch für die Außenpolitik der USA trägt, zunutze machen. So ließen Sanders und O’Malley die Chance nicht aus. Beide erwähnten, dass sie im Gegensatz zur früheren US-Außenministerin gegen den Irak-Krieg gewesen seien. Bernie Sanders sagte, dass der Irak-...