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Es werden Posts vom September, 2024 angezeigt.

Demokraten erhöhen Wahlkampfausgaben in Florida und Texas - Senatssitze dabei wohl im Fokus

Alle Wahljahre wieder kommt irgendwann im Wahlkampf die Diskussion auf, ob die Republikaner mit Florida und Texas zwei so sichere Bundesstaaten haben, dass der Wahlkampf dort für beide Parteien praktisch auf Sparflamme laufen kann. Die Republikaner hoffen, dass Floridas Tage als Swing State endgültig zu ihren Gunsten gezählt sind und die Demokraten sehnen sich danach, dass sich die Bevölkerungsstruktur des Bundesstaats Texas so stark verändert hat, dass sie dort irgendwann mal einen Fuß in die Tür bekommen. Trump hat 2016 und 2020 jeweils beide Bundesstaaten gewonnen und auch die Gouverneurswahlen und die Wahlen zum US-Senat gewannen die Republikaner. Zur diesjährigen Präsidentschaftswahl hat Kamala Harris mit sieben Battleground States genug Möglichkeiten Geld und Zeit zu investieren, da wären die teuren Medienmärkte von Texas und Florida ganz klar eine zusätzliche Belastung. Gleiches gilt für Trump, für den die Siege in diesen beiden Bundesstaaten praktisch das Fundament für eine wei...

Weshalb sieben Bundesstaaten weiter als offen gelten - Umfragen im Vergleich zu 2020

In diesem Jahr sind seit dem Kandidatenwechsel bei den Demokraten und den damit einhergegangenen Veränderungen in den Umfragen kaum größere Schwankungen im Stimmungsbild zu erkennen. Die sieben Battleground States Pennsylvania, Michigan, Wisconsin, North Carolina, Georgia, Arizona und Nevada sind ausweislich der durchschnittlichen Umfragewerte weiterhin alle als offen zu betrachten. Weder für Harris, noch für Trump kann eine klare Tendenz in diesen Bundesstaaten erkannt werden. Neue Bundesstaaten, etwa Florida, Minnesota oder Texas haben den Wechsel ergänzend zu den sieben vorgenannten Swing States noch nicht erreicht. Fehlertoleranz und Abweichungen aus 2020 Weshalb die sieben Battleground States trotz durchschnittlicher Umfragewerte teilwesie zwischen 2-3 % für Harris oder Trump weiterhin als offen zu betrachten sind, liegt auch an der Fehlertoleranz (Margin of Error), die je nach Umfrage, Quelle und Anzahl der Teilnehmenden meist zwischen 3-4 % liegt und den Erfahrungen aus dem Jahr...

Neue Umfragen zeigen starken Trump im Süden

Die New York Times hat in Zusammenarbeit mit dem Siena College drei neue Umfragen veröffentlicht, die einen erstarkten Trump in den südlichen der Battleground States zeigen. Insbesondere in Arizona verliert Harris im Vergleich zur Umfrage derselben Quelle aus August 4 %, während Trump 5% gewinnt und damit dort nun in dieser Einzelumfrage auch 5 Prozentpunkte vorne liegt. In North Carolina hat Harris demnach ihren 2%-Vorsprung eingebüßt und liegt nun 2% hinter Trump. In Georgia hält Trump demnach seinen 3%-Vorsprung. Die Werte der New York Times überraschen etwas, da sie entgegen des landesweiten Trends liegen, bei dem Harris eher etwas zulegen konnte. Auch die Umfrage der NY Times für Pennsylvania, die bereits vor fünf Tagen veröffentlicht wurde, zeigte verbesserte Werte für Harris. Auch The Telegraph hat eine Reihe neuer Umfragen mit Redfield & Wilton Strategies veröffentlicht. Diese zeigen wiederum ein unterschiedliches Bild. In Arizona und Nevada büßt Trump seinen 1%-Vorsprung e...

Republikaner scheitern mit Vorstoß zur Wahlrechtsänderung in Nebraska

Der Bundesstaat Nebraska wird bei der kommenden Präsidentschaftswahl auch weiterhin seine Electoral Votes aufteilen. Das seit 1992 geltende Prinzip Splitting the Votes wird nicht aufgehoben. Demnach erhält der Gewinner in Nebraska pauschal 2 Electoral Votes. Dazu werden noch 3 weitere Electoral Votes in den 3 Congressional Districts vergeben. Der jeweilige Sieger eines Congressional Districts erhält demnach jeweils 1 Electoral Vote. Die Republikaner werden demnach sicher 4 Electoral Votes gewinnen. Im Congressional District 2 (CD2) hat Kamala Harris eine gute Chance, vor Donald Trump zu landen und könnte damit eine wichtige Stimme aus Nebraska für das Electoral College gewinnen. Wäre das beschriebene Prinzip aufgehoben worden, hätte Trump die vollen 5 Electoral Votes sicher gehabt. Der Vorstoß der Republikaner scheiterte, da nicht alle ihrer 33 Senatoren im Bundesstaat Nebraska das Vorhaben unterstützen. Genauer gesagt, fehlt der GOP in Nebraska eine Stimme für die erforderliche Zwei-D...

Trump weiter gegen erneutes TV-Duell gegen Harris

Donald Trump hatte nach der TV-Debatte gegen Kamala Harris erklärt, dass es kein weiteres Rededuell zwischen den beiden geben wird. Ungeachtet dessen hat der Sender CNN beiden Spitzenkandidaten eine Einladung zu einem weiteren Aufeinandertreffen in diesem Format übersandt. Kamala Harris hat die Einladung für eine zweite Debatte gegen Trump bereits angenommen. Diese soll am 23. Oktober stattfinden. Trump hat angesichts dieses neuen Termins seine Ablehnung nochmal bekräftigt. Sein Argument war aber, dass das TV-Duell rund zwei Wochen vor dem Wahltermin zu spät sei, da die Wahlen aktuell und zu diesem Zeitpunkt schon begonnen haben. Ein kategorischen Nein klingt anders. Evtl. kommt noch ein anderer Termin oder ein anderer Sender in Betracht. Sicher ist, dass zunächst die beiden Vizekandidaten Tim Walz und JD Vance am 01. Oktober bei einem TV-Duell um die Gunst der Wählenden kämpfen.

Republikaner wollen mit einer Stimme aus Nebraska einen Patt ermöglichen

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Die US-Präsidentschaftswahl 2024 kann denkbar knapp entschieden werden. Szenarien, nach denen eine Seite mit nur 270 zu 268 Electoral Votes gewinnen könnte, sind nicht unrealistisch, evtl. sogar recht wahrscheinlich. Es kommt also auch hier auf jede gewonnene Stimme an. Winner-Takes-All statt Splitting the Votes Die Republikaner versuchen nun einen ungewöhnlichen Weg zu beschreiten, um sich in eine geringfügig aber evtl. entscheidend bessere Lage zu versetzen. Lindsey Graham, Senator aus South Carolina, hat Jim Pillen, Gouverneur von Nebraska und die dortigen republikanischen Abgeordneten dazu beraten, eine Sondersitzung anzuberaumen, in der beschlossen werden soll, dass der Wahlsieger von Nebraska, wie in fast allen anderen Bundesstaaten auch, die vollen Electoral Votes erhält, also das Winner-Takes-All Prinzip gelten soll. Graham soll im Auftrag von Trumps Wahlkampfteam agieren, berichtet NBC News . Nebraska ist neben Maine einer von zwei Bundesstaaten in denen das Prinzip "Spli...

Kandidaten der Third Parties in Swing States

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Der Einfluss weiterer Kandidaten von anderen Parteien, den Third Party Candidates , wird bei der diesjährigen Präsidentschaftswahl eher gering ausfallen. Kamala Harris und Donald Trump werden wenig Zeit darauf verwenden, sich mit diesen Kandidaten zu befassen, um den Support deren Wählerinnen und Wähler zu erhalten. Ohnehin sind nur die Battleground States in dieser Frage von Relevanz. Die Umfragen zeigen aber, dass andere Kandidaten hier zusammen nur auf 1-2 % kommen. In manchen Fällen kann das einen Unterschied zu einem sog. Heads-Up-Race zwischen Harris und Trump machen. Eine klare Tendenz, wer aber mehr unter der Teilnahme der anderen Kandidaten leidet, ist nicht erkennbar. Grundsätzlich gilt natürlich, dass libertäre und konservative Kandidaten (Oliver und Terry) eher den Republikanern und progressive und linke Kandidaten (Stein, West, De La Cruz, Kishore) eher den Demokraten Stimmen wegnehmen könnten, wobei letztere teilweise so linksradikal sind, dass deren Anhänger sich in kein...

Wenig Bewegung in Battleground States

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Nach dem Wechsel an der Spitze der Demokraten von Biden zu Harris gab es relativ schnell erkennbare Veränderungen in den Meinungsumfragen, sowohl landesweit wie auch in den einzelnen umkämpften Bundesstaaten. Nach einigen Wochen aber stagnierten die Zahlen sowohl von Kamala Harris als auch von Donald Trump. Aktuell sind kaum nennenswerte Entwicklungen erkennbar. Landesweit liegt Harris im Schnitt rund 2 % vor Trump. Der Blick auf die entscheidenden Bundesstaaten zeigt weiterhin, dass sich ein völlig offenes Rennen abzeichnet. Nach wie vor sieben Battleground States Weder Harris, noch Trump haben es laut Umfragen in der Wählergunst geschafft, einen der sog. Swing States auf ihre Seite zu ziehen. In Pennsylvania, Georgia, North Carolina und Nevada liegen beide Kandidaten weniger als 1% auseinander. In Wisconsin und Michigan liegt Harris rund 1,5-2,8 % vor Trump, der wiederum in Arizona mit rund 1,5 % führt. Alle Werte liegen innerhalb der Fehlertoleranz, weshalb der Ausgang der Wahl in d...

Trump lehnt weiteres TV-Duell ab - Was bringt die Taylor Swift Unterstützung

Inwieweit das TV-Duell zwischen Kamala Harris und Donald Trump tatsächliche Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben wird, kann man evtl. in den nächsten Tagen an den Umfragen ablesen, faktisch bleibt eine solche vermeintliche Feststellung aber auch immer etwas spekulativ. Sicher ist, dass es kein weiteres Aufeinandertreffen zwischen Harris und Trump geben wird. Der Republikaner hat heute über "Truth Social" mitgeteilt, dass er nicht nochmal eine solche Debatte mit Kamala Harris führen wird. Für die Demokraten ist damit zumindest die Taktik aufgegangen, die sie in dieser Frage seit Wochen verfolgten. Trump hatte zunächst drei Duelle gegen Harris vorgeschlagen, die aber zunächst nur einem zustimmte. Dieses TV-Duell hat nun stattgefunden und Harris hat gut abgeschnitten. Die Demokraten forderten direkt nach dem Duell, noch eine zweite Debatte zwischen den beiden Spitzenkandidaten, nun aber macht Trump einen Rückzieher von seinem ursprünglichen Angebot und lehnt eine erneute Deba...