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Auftakt gelungen - der erste Abend des Parteitags der Demokraten

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Es ist eine ganz besondere Herausforderung, einen mehrtägigen Parteitag, der üblicherweise mit viel Lärm, Luftballons, Enthusiamus und Applaus zelebriert wird, in ein Format zu pressen, das den Anforderungen zu Zeiten der Coronapandemie gerecht wird. Nach dem ersten Tag kann festgestellt werden, dass den Demokraten ein sehr ordentlicher Auftakt gelungen ist. Es war nicht alles perfekt, etwa einige zeitlich nicht ganz passende Sequenzen mit einzelnen Menschen, die einen Redebeitrag beklatschen sollten und ihren Einsatz wohl knapp verpassten. Aber insgesamt war es professionell durchchoreografiert. Neben den Redebeiträgen der Politprominenz kamen auch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort, die den Demokraten und insbesondere Joe Biden ihre Unterstützung aussprachen. Dies wurde noch teilweise musikalisch untermalt. Zwischendruch gab es noch kleinere Imagefilme. Dass dieser Auftakt so gelungen wirkte, lag insbesondere auch daran, dass die Veranstalter es verstanden haben, das Tempo und die ...

Vorschau zum Nominierungsparteitag der Demokraten

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Diese Woche steht ganz im Zeichen des Nominierungsparteitags der Demokraten. Joe Biden hatte bei den Vorwahlen in der ersten Jahreshälfte die nötige Anzahl an Delegiertenstimmen gewonnen und wird nun formal nominiert. Biden wird seine Nominierung annehmen und sich mit einer Rede an seine Anhängerschaft wenden. Kamala Harris wird per Akklamation als Vizekandidatin aufgestellt. Der Parteitag soll auch der Startschuss in die Hauptphase des Wahlkampfes sein. Entsprechend groß ist der Rahmen. Die Demokraten haben eine Vielzahl prominenter Vertreterinnen und Vertreter aufgeboten, die Redebeiträge an die Wählerinnen und Wähler richten. Aufgrund der Coronapandemie werden die meisten Reden allerdings per Video aufgezeichnet sein. Auch Biden wird sich aus seinem Heimatbundesstaat Delaware melden und nicht direkt vor Ort in Milwaukee, Wisconsin sein. Die folgende Übersicht gibt eine grobe Orientierung über den zeitlichen Ablauf und die zu erwartenden Rednerinnen und Redner. Neben d...

Demokraten vor ihrem Parteitag - Kasich wirbt für Biden - wer wird dessen Running Mate?

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Der Wahlkampf wird in den kommenden zwei bis drei Wochen in die Hauptphase starten. Mit ihren jeweiligen Nominierungsparteitagen wollen Demokraten und Republikaner möglichst viel Schwung in die verbleibenden Wochen bis zur Wahl am 03. November mitnehmen. So schwierig es während der Corona Pandemie auch ist, Wahlkampf zu betreiben, die Zeit verrinnt und beide Seiten müssen sich auch nach Alternativen umsehen. Bidens Entscheidung wird täglich erwartet Joe Biden by Gage Skidmore In dieser Woche wird praktisch täglich mit Spannung auf die Entscheidung von Joe Biden gewartet. Nach mehrmonatigem Auswahlprozess benennt er seine Vizepräsidentschaftskandidatin. Bis heute sind kaum Details durchgesickert, als aussichtsreichste Kandidatinnen gelten Kamala Harris und Susan Rice. Ebenso im Favoritenkreis dabei: Gretchen Whitmer, Tammy Duckworth, Karen Bass und Elizabeth Warren. Aber auch eine Überraschung ist möglich. So kann es durchaus sein, dass Biden nicht nur seine Running Mate b...

Biden verkündet offizielles Ergebnis des Electoral College - Geheimdienste briefen Trump zu Hackingvorwürfen gegen Russland

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US-Vizepräsident Joe Biden verkündete heute in seiner Funktion als Vorsitzender des US-Senats das offizielle Ergebnis des Electoral College. Donald Trump erhielt 304 Stimmen, auf Hillary Clinton entfielen 227 Stimmen. Sieben sog. "Faithless Electors" votierten gegen die beiden Kandidaten und stimmten z.B. für John Kasich, Rand Paul oder Bernie Sanders. Trump hatte nach der Wahl im November 306 Stimmen erhalten, während Clinton auf 232 Stimmen kam. Obwohl die Demokratin landesweit fast 3 Mio Wählerstimmen mehr gewonnen hatte, gelang es ihr nicht, eine Mehrheit in den entscheidenden Swing States zu erlangen, so dass Trump einen uneinholbaren Vorsprung im Electoral College erreichte. Mike Pence erreichte bei der Wahl zum Vizepräsidenten 305 Stimmen, der Demokrat Tim Kaine erreichte 227 Stimmen. In zwei Wochen wird Donald Trump die Amtsgeschäfte von Barack Obama übernehmen. Am 20. Januar 2017 findet die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten statt. US-Geheimdienste n...

Hamilton Electors wollen Wahl Trumps im Electoral College verhindern.

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In knapp zwei Wochen, am 19. Dezember, wird das Electoral College den neuen US-Präsidenten wählen. Dafür sind 270 der insgesamt 538 Wahlmännerstimmen erforderlich. Nach der Präsidentschaftswahl vor etwa einem Monat kommt der Republikaner Donald Trump auf 306 und Hillary Clinton auf 232 Stimmen. Die Wahl im Electoral College gilt bei einem derartigen Vorsprung nur noch als Formsache. Dennoch gibt es in diesem Jahr bei Trump-Gegnern besonders viele Spekulationen darüber, ob der Republikaner doch noch bei dieser Wahl durchfallen könnte. Geht man davon aus, dass die Ergebnisse aus allen Bundesstaaten inkl. Nachzählungen bis zum 19. Dezember auch tatsächlich vorliegen und sich wie aktuell bekannt bestätigen, kann sich Trump also bis zu 36 Abweichler leisten. Eine solche Anzahl an "faithless electors", wie Abweichler im Electoral College genannt werden, wäre jedoch absolut untypisch. Seit dem zweiten Weltkrieg hat es meines Wissens jeweils maximal nur einen Abweichler gegeben. I...

Donald Trump hat alle Konkurrenten besiegt, steht aber weiter vor großen Herausforderungen.

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Das vorläufige Ende des Vorwahlkampfes bei den Republikanern kam dann doch recht schnell. Nachdem Ted Cruz seine Präsidentschaftskandidatur noch in der Nacht der klaren Niederlage beim Indiana Primary verkündete, warf auch John Kasich das Handtuch. Der Gouverneur von Ohio war der letzte verbliebene Konkurrent Donald Trumps. Mit diesen Entwicklungen nach dem Primary in Indiana ist die Nominierung Trumps nur noch ein formeller Akt auf dem Parteitag in Cleveland. Reince Priebus, der Vorsitzende des RNC hatte bereits in den frühen Morgenstunden nach der Vorwahl in Indiana die Republikaner aufgefordert, geschlossen mit Donald Trump in den Wahlkampf gegen die Demokraten und Hillary Clinton zu ziehen. Donald Trump wird nun bei den restlichen Vorwahlen die erforderlichen Delegierten für seine Nominierung im ersten Wahlgang gewinnen, da keiner der bisherigen Kandidaten mehr dabei ist. Donald Trump Was plant das republikanische Establishment? Es bleiben nun aber dennoch einige wese...

Marco Rubio nähert sich Donald Trump an und John Boehner schießt gegen Ted Cruz

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Die Lage der Republikaner ist weiter vertrackt. Nach den klaren Siegen Donald Trumps in den Vorwahlen der letzten Wochen, scheinen sich mehr und mehr Republikaner mit dem Gedanken abzufinden, dass Trump ihr Kandidat für die Präsidentschaftswahl werden wird. Besonders einer ließ mit einem Interview mit der Tampa Bay Times aufhorchen. Marco Rubio, bereits ausgestiegener Kandidat der Republikaner, sagte, dass sich Donald Trump signifikant verbessert habe. Selbst wenn er die 1237 Delegierten nicht ganz erreichen sollte, würde sich Rubio dafür aussprechen, Trump zu nominieren. Alles andere sei gegenüber den Wählern nicht vermittelbar. Rubio wolle keinen Kandidaten offiziell unterstützen, er werde aber das Votum des Parteitages annehmen und den gemeinsamen Kandidaten der Republikaner unterstützen, ganz gleich wer es ist. Man dürfe die Partei nun nicht spalten. Marco Rubio Marco Rubio zeigt sich insgesamt neutral nach seinem Ausstieg. Noch vor Wochen hatte er hervorgehoben, dass Ted C...

Vorschau auf die fünf Primaries am Dienstag

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In fünf Bundesstaaten finden heute Primaries der Demokraten und Republikaner statt. Die an und nahe der Ostküste gelegenen Bundesstaaten Pennsylvania, Maryland, Connecticut, Delaware und Rhode Island sind weitere wichtige Bausteine auf dem Weg zur Nominierung. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch by Heimspiel - der Fußball Channel US-Präsidentschaftswahl 2016 bei Facebook Insgesamt werden bei den Demokraten 384 Delegierte verteilt, bei den Republikanern sind es 172 Delegierte. Die Favoriten für diese Vorwahlen sind die jeweiligen bisherigen Spitzenkandidaten Clinton und Trump. Beide können damit rechnen, ihren Vorsprung weiter auszubauen. Spannend wird es bei der Frage, in welchem Umfang die Siege ausfallen. Insbesondere bei den Republikanern hängt viel davon ab, ob es Trump gelingen wird, wieder eine deutliche Mehrheit der Delegierten zu erringen, um seinem Ziel der 1237 Delegierten ein gutes Stück näher zu kommen. Auch Hillary Clinton will nun so früh wie mögli...

Ted Cruz und John Kasich kooperieren gegen Donald Trump

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Es ist wohl das letzte, aber nicht aussichtlose Aufbäumen von Ted Cruz und John Kasich, die Nominierung Donald Trumps zu verhindern. In zwei miteinander abgestimmten Statements am späten Sonntagabend verkündeten Cruz und Kasich, dass das Ziel nun sein, Trumps Mehrheit im 1.Wahlgang, also die 1237 Delegierte, zu verhindern. John Kasich fährt Wahlkampf in Indiana zurück Inhalt der Vereinbarung ist, dass John Kasich nicht länger Zeit, Geld und Personal im Wahlkampf im Bundesstaat Indiana investieren wird. Indiana ist ein Winner-take-All (district & statewide) Staat. Trump liegt in den Umfragen vorn , aber nur etwa 6% vor Cruz. Trump kommt im Schnitt auf 39%, Cruz auf 33% und Kasich auf 19%. Ziel ist es also, möglichst viele Kasich-Wähler zur Unterstützung von Ted Cruz zu bringen, so dass dieser Trump überholen und ihm damit wichtige Delegierte wegnehmen kann. Ted Cruz soll in Indiana davon profitieren Ted Cruz soll dagegen bei den Vorwahlen in Oregon und New Me...