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Es werden Posts vom November, 2019 angezeigt.

Mike Bloomberg verkündet seine Kandidatur

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Die Anzeichen verdichteten sich in den vergangenen zwei Wochen immer mehr. Nun ist es offiziell. Mike Bloomberg tritt für die Demokraten bei den Vorwahlen zur US-Präsidentschaftswahl 2020 an. Heute verkündete der frühere Bürgermeister von New York seine Kandidatur. Bloomberg gilt als einer der 20 reichsten Menschen der Welt. In einem ersten Wahlkampfspot stellt sich Bloomberg als erfahrene Führungspersönlichkeit dar. Er wolle Donald Trump schlagen und Amerika wieder aufbauen. Arbeitsplätze, Gesundheitsversorgung, der Kampf gegen Waffengewalt und den Klimawandel sind einige der Top-Themen, für die Bloomberg wirbt. Bringt Bloombergs Kandidatur Joe Biden in Bedrängnis? Bloombergs Einstieg ins Rennen um die Nominierung der Demokraten ist insbesondere für Joe Biden ein Ärgernis. Beide sind Vertreter des moderaten und liberalen wirtschaftsfreundlichen Flügels der Demokraten. Unabhängig von den Erfolgsaussichten Bloombergs wird er sicherlich zu Beginn der Vorwahlen Biden einige Pr...

Gewinner und Verlierer der 5. TV-Debatte der Demokraten

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Um eine Bewertung der 5. TV-Debatte der Demokraten in Atlanta, Georgia, vorzunehmen, reicht es nicht nur aus, die Auftritte der Kandidatinnen und Kandidaten einzeln für sich zu betrachten. Rund 10 Wochen vor dem Vorwahlauftakt in Iowa müssen die Auftritte immer auch im Zusammenhang mit der jeweiligen Ausgangslage gesehen werden. Wer muss aufholen, wer muss sich verteidigen, wer muss Defizite ablegen usw. Aus diesem Grund hatte ich im Vorfeld der Debatte vier wesentliche Fragestellungen aufgeworfen, die ich nun noch einmal aufgreifen möchte. 1. Wie geht Pete Buttigieg mit seiner neuen Rolle um, kann er dem Druck der Konkurrenz standhalten? 2. Kann Joe Biden Zweiflern und Kritikern an seinem Wahlkampf den Wind aus den Segeln nehmen? 3. Hält der unausgesprochene Nichtangriffspakt zwischen Elizabeth Warren und Bernie Sanders? 4. Wer kann aus der zweiten und dritten Reihe die möglicherweise letzte Chance nutzen und zum Sprung zum Spitzenquartett ansetzen? Betrachtet man den Aben...

Die wichtigsten Fragen vor der 5. TV-Debatte der Demokraten

In der kommenden Nacht treten die Demokraten zu Ihrer 5. TV-Debatte an. Die Veranstaltung findet in Atlanta, Georgia statt und wird gemeinsam von MSNBC und der Washington Post organisiert und übertragen. Insgesamt haben sich folgende 10 Kandidatinnen und Kandidaten für die TV-Debatte qualifiziert: Joe Biden, Elizabeth Warren, Bernie Sanders, Pete Buttigieg, Kamala Harris, Andrew Yang, Amy Klobuchar, Cory Booker, Tom Steyer und Tulsi Gabbard. Der Texaner Julian Castro hat es neben anderen dieses Mal nicht geschafft. Auf folgende fünf Punkte wird es in der kommenden Debatte besonders ankommen: 1. Pete Buttigieg muss sich in neuer Rolle bewähren Pete Buttigieg ist in den Early Primary States Iowa und New Hampshire weiter im Aufwind, in Iowa führt er laut Umfragen das Feld bereits an. In anderen Bundesstaaten, insbesondere auch den Südstaaten konnte er sich bislang nicht nennenswert verbessern und ist noch deutlich von der 15%-Hürde für die Vorwahlen entfernt. Buttigieg könnte...

Auch Deval Patrick kandidiert nun für die Demokraten

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An Interessenten mangelt es den Demokraten gewiss nicht. Weniger als drei Monate vor Beginn der Vorwahlen hat nun heute auch Deval Patrick offiziell verkündet, für die Demokraten zu kandidieren. Nach den Spekulationen um Michael Bloomberg hatte es in den vergangen Tagen bereits Hinweise gegeben, das Patrick ins Rennen um die Präsidentschaftskandidatur einsteigen könnte. In einer Videobotschaft folgte dann heute der öffentliche Schritt. D eval Patrick ist 63 Jahre alt. Von 2007 bis 2015 war er Gouverneur des Bundesstaats Massachusetts. Danach wechselte er in die Privatwirtschaft und ist derzeit als Manager beim Finanzdienstleister Bain Capital tätig. Das Unternehmen wurde übrigens vom früheren republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney gegründet. Deval Patrick kann dem moderaten Flügel zugeordnet werden. Der Demokrat ist relativ spät in den Wahlkampf eingestiegen, was seine Erfolgschancen eher gering erscheinen lässt. Anders als Michael Bloomberg es wäre, ist Patric...

Mark Sanford beendet Kandidatur für Republikaner

Der Republikaner Mark Sanford hat gestern verkündet, seine Kandidatur zur US-Präsidentschaftswahl 2020 zu beenden. Sanford hatte erst vor rund zwei Monaten mitgeteilt, dass er Amtsinhaber Donald Trump parteiintern herausfordern werde. Sanfords Kandidatur kam allerdings nie richtig in Fahrt. In den Umfragen lag der frühere Gouverneur von South Carolina zusammen mit den anderen beiden Herausforderern des Präsidenten, Bill Weld und Joe Walsh, weit abgeschlagen hinter Trump. Die Vorwahlen der Republikaner haben derzeit praktisch keine besondere Bedeutung. Solange Trump nicht des Amtes enthoben wird oder sich die Meinung der Republikaner zu ihrem Präsidenten nicht wesentlich verschlechtert, ist Trump die erneute Kandidatur 2020 wohl nicht mehr zu nehmen. Verschiedene Bundesstaaten haben bereits erklärt, dass sie auch gar keine Vorwahlen abhalten werden und Donald Trump unterstützen. Mark Sanford erklärte, dass die aktuellen Diskussionen um ein Amtsenthebungsverfahren die öffen...

Der Ton unter den Demokraten wird schärfer

Dass sich die Demokraten im Vorwahlkampf nicht verschonen, liegt in der Natur der Sache. Sich lediglich auf den politischen Gegner im anderen Lager, also Donald Trump und dessen Republikaner, zu konzentrieren, reicht nicht zwingend aus, um das eigene Profil zu schärfen. Es muss schon erlaubt sein, die inhaltlichen und stilistischen Unterschiede zu den Mitbewerbern herauszustellen. Bislang hatten sich die Demokraten dabei auch weitgehend auf inhaltliche Debatten beschränkt. Auch wenn es mal gezielte persönliche Angriffe gab, so waren sie doch meist inhaltlicher Art. Inzwischen ist aber festzustellen, dass die verbalen Angriffe auch zunehmend auf die Persönlichkeit der Konkurrenz abzielen oder aber eher übergeordneter, wenig greifbarer Art sind. D rei Beispiele aus den letzten Tagen: Sanders vs. Bloomberg Die Spekulationen über eine Kandidatur Michael Bloombergs kamen kurz vor dem Wochenende auf. Nach Angaben eines Beraters des Multi-Milliardärs sei es möglich, dass sich Bloom...

Steigt Michael Bloomberg doch noch mit ein?

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By Bloomberg Philanthropies -    CC0 ,  Link Am 05.03.2019 hatte Michael Bloomberg erklärt , dass er nicht für die Demokraten zur US-Präsidentschaftswahl 2020 antreten wolle. Schon damals hatte er sich aber überzeugt gezeigt, Donald Trump schlagen zu können. Nun verdichten sich aber die Hinweise, dass Bloomberg doch noch das große Bewerberfeld erweitern könnte. Die New York Times  und die Washington Post berichten übereinstimmend, dass Bloomberg bereits sehr konkrete Schritte einleite, die auf eine Kandidatur hindeuten. Demnach soll er sich noch am Freitag für die Vorwahl in Alabama registrieren lassen wollen, da die formelle Frist zur Anmeldung dort am 08.11.2019 ablaufe. Er habe bereits Mitarbeiter nach Alabama entsandt. Auch CNN bestätigt diese Meldung unter Berufung auf einen Sprecher Bloombergs. Die endgültige Entscheidung wolle Bloomberg in Kürze treffen und verkünden. Es ist auch möglich, dass er sich durch den Schritt in Alabama und vermutlich ...

Ergebnisse Gouverneurswahlen Kentucky, Mississippi und Parlamentswahl Virginia

In der vergangenen Nacht fanden in den USA mehrere Wahlen auf Bundesstaatsebene statt. Drei galten als besonders umkämpft. Hier die wichtigsten Ergebnisse in der Kurzübersicht: Gouverneurswahl Kentucky : Der Demokrat Andy Beshear gewinnt hauchdünn mit 49,2 zu 48,8 % gegen den republikanischen Amtsinhaber Matt Bevin. (Ergebnis 2015: Bevin gewann mit 52,5 % vor dem Demokraten Conway, der auf 43,8% kam.) Gouverneurswahl Mississippi : Der Republikaner Tate Reeves verteidigt sein Amt gewinnt mit 52,3 zu 46,5 % gegen den demokratischen Herausforderer Jim Hood. (Ergebnis 2015: Reeves gewann die Wahl zum Vizegouverneur mit 60,45 % vor dem Demokraten Johnson, der auf 36% kam.) Parlamentswahlen in Virginia : Die Demokraten lösen erstmals seit 26 Jahren die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus (55 zu 44, ein Sitz noch offen) und im Senat (21 zu 19) ab. Da Virginia auch einen demokratischen Gouverneur hat, ist dies ein weitreichender Machtgewinn für die D...

Contested Convention wahrscheinlich - die aktuelle Lage zu den Vorwahlen der Demokraten

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Rund drei Monate vor Beginn der Vorwahlen in Iowa ist festzustellen, dass sich das große demokratische Bewerberfeld nicht nur gelichtet, sondern auch relativ deutlich sortiert hat. Um sich auf einen wesentlichen Überblick zu konzentrieren, sollten aus dem riesigen Kandidatenkreis Namen gestrichen werden. Von den ursprünglich 27 Kandidatinnen und Kandidaten sind bereits 10 aus dem Rennen ausgestiegen. Von den verbliebenen 17 Bewerbern sind weitere 7 so aussichtslos, dass ich sie an dieser Stelle auch nicht weiter berücksichtige. Bleiben noch 10 Kandidatinnen und Kandidaten, die derzeit noch eine mehr oder weniger relevante Rolle beim Ausgang der Vorwahlen 2020 spielen. UPDATE: Am 24.11.2019 verkündete Mike Bloomberg seine Kandidatur für die Demokraten. Dies ist in diesem Artikel noch nicht berücksichtigt. Ein Quartett wird es unter sich ausmachen Diese 10 Namen können auch nochmal kategorisiert werden. Vier Kandidatinnen und Kandidaten rechne ich Chancen auf den Gewinn v...

Beto O'Rourke beendet Kandidatur für 2020

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Beto O'Rourke by Gage Skidmore Beto O'Rourke hat die Konsequenzen aus dem fortwährenden Umfragetief gezogen und seine Kandidatur zur Präsidentschaftswahl 2020 beendet. Der Texaner verkündete im März diesen Jahres seine Kandidatur für die Demokraten. Kurz darauf stiegen seine Zustimmungswerte in den Umfragen auf bis zu 10% an. Damit lag er im April sogar auf dem dritten Platz bei den Demokraten. Danach gingen seine Werte wieder in den Keller und stagnierten in den vergangenen Monaten bei 2-3 %. Entscheidend für seinen Ausstieg dürften aber insbesondere auch seine schwachen Umfragewerte in den Early States Iowa, New Hampshire, Nevada und South Carolina gewesen sein. Hier kam er im Schnitt nicht mal mehr auf 1%. Für die kommende TV-Debatte in Atlanta, Georgia am 20.November hatte sich O'Rourke bislang nicht qualifizieren können. Auch bei den Spendeneinnahmen lief es nicht so gut, wie erforderlich. Im dritten Quartal kam er noch auf 4,8 Mio US-Dollar , weit weniger als ...