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Umfragen zu Senatswahlen 2020 in den USA

- Auf dem Smartphone bitte das Querformat nutzen! - Am 03. November 2020 wird nicht nur die US-Präsidentschaftswahl statt. Auch der Kongress wird wieder neu gewählt. Das gesamte US-Repräsentantenhaus setzt sich neu zusammen und auch im US-Senat finden Veränderungen statt. Da die Mehrheitsverhältnisse im US-Senat weiterhin besonders knapp sind und der Ausgang der Wahl von großer politischer Bedeutung ist, lohnt sich ein genauer Blick auf die anstehenden Wahlen. Demnächst folgt dann auch noch ein Blick auf das US-Repräsentantenhaus. Ausgangslage: Der Senat hat 100 Sitze. Jeder Bundesstaat der USA erhält im US-Senat zwei Sitze. Alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Welche Sitze neu gewählt werden, ist festgeschrieben. In diesem Jahr werden inkl. zweier Special Elections 35 Sitze neu gewählt. Von diesen 35 Sitzen, werden aktuell 23 von den Republikanern gehalten und 12 von den Demokraten. Im US-Senat halten derzeit die Republikaner die Mehrheit mit 53 Sitzen. Di...

Trumps Vorstoß zur Verlegung der Wahl wird durch Republikaner und Demokraten abgelehnt

Bereits vor einigen Wochen hatte der Demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden in einem Interview gesagt, dass seine größte Sorge sei, Donald Trump könne die Rechtmäßigkeit der diesjährigen Präsidentschaftswahl anzweifeln. Immer wieder hatte der republikanische Amtsinhaber davor gewarnt, dass eine stark steigende Anzahl an Briefwahlstimmen das Wahlergebnis in betrügerischer Weise beeinflussen könne. Heute legte Donald Trump noch einmal nach und brachte dabei sogar eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl ins Spiel. Der US-Präsident twitterte: With Universal Mail-In Voting (not Absentee Voting, which is good), 2020 will be the most INACCURATE & FRAUDULENT Election in history. It will be a great embarrassment to the USA. Delay the Election until people can properly, securely and safely vote??? — Donald J. Trump (@realDonaldTrump) July 30, 2020 Mit einer generellen Möglichkeit der Briefwahl würde die US-Präsidentschaftswahl 2020 die ungenaueste und betrügerischste W...

Prominente Republikaner sammeln sich hinter Ted Cruz

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Ted Cruz Ted Cruz erfährt in diesen Tagen ein für ihn ungewöhnlich großen Zuspruch aus den eigenen Reihen. Prominente Republikaner wenden sich angesichts aussichtsloser Siegperspektiven für John Kasich von dem Gouverneur aus Ohio ab und versuchen nun Ted Cruz als letztes Mittel gegen Donald Trump einzusetzen. Dabei ist Cruz für einige alles andere als die erste Wahl. Noch vor wenigen Wochen hatte etwa Lindsey Graham die Wahl zwischen Donald Trump und Ted Cruz als Entscheidung zwischen erschossen oder vergiftet werden bezeichnet. Nun hat sich der frühere Präsidentschaftskandidat und spätere Bush-Unterstützer offensichtlich für das Gift entschieden. Graham unterstütze nun Cruz und sagte , dass dieser sicher nicht seine erste Wahl, aber dennoch ein seriöser konservativer Republikaner sei. Graham hatte zuvor gesagt, dass der Senator aus Texas bei außenpolitischen Themen schlimmer sei als Barack Obama. Außerdem kritisierte er Cruz als zu scharfen Gegner von Abtreibungsrechten. Auc...

George Pataki unterstützt Marco Rubio

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George Pataki Als George Pataki Ende des vergangenen Jahres aus dem Präsidentschaftsrennen ausstieg , wurde diesem Ereignis nicht sonderlich viel Bedeutung zugemessen. Zu schwach waren Patakis Umfragewerte, als dass es große Wählerbewegungen zu anderen Kandidaten hätte geben können. Pataki kam kaum über 1% hinaus. Dass der frühere Gouverneur des Bundesstaats New York heute Marco Rubio offiziell seine Unterstützung zusicherte, war nun auch nicht gerade das, was man unter Breaking News versteht. Schaut man aber genauer hin, ist es interessant zu beobachten, wie sich das republikanische Establishment selbst zerlegt. Pataki ist von allen ursprünglichen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner jener gewesen, der wohl am weitesten links-moderat ausgerichtet ist. Aber Pataki gilt auch als „hawk“, also als jemand, der offensiv befürwortend mit militärischen Lösungen umgeht und für eine entsprechend dominante Rolle der USA bei internationalen Konflikten einsteht. Zu den „hawks“ z...

Lindsey Graham spricht sich für Jeb Bush aus

Der kurz vor Weihnachten aus dem Präsidentschaftsrennen ausgestiegene Republikaner Lindsey Graham hat am Morgen nach der TV-Debatte in North Charleston verkündet, künftig den früheren Gouverneur von Florida Jeb Bush zu unterstützen. Der versierte Verteidigungspolitiker Graham sei der Auffassung, dass Bush auch den Rückhalt der amerikanischen Truppen hätte. Graham erklärte auch, weshalb er Marco Rubio, der ebenfalls Schwerpunkte in der Verteidigungspolitik legt, aktuell noch nicht unterstütze. Dabei erklärte Graham, dass Rubio eines Tages auch US-Präsident sein werde. Er wäre äußerst talentiert. Aber Graham sagte auch, dass er selbst mit 44 Jahren noch nicht bereit gewesen wäre, Präsident zu werden und deutete darauf hin, dass Rubio noch nicht über ausreichend Erfahrung verfügen würde. Für Bush ist das ein wichtiges Signal, gleichwohl die Unterstützung Grahams nicht überbewertet werden darf. Dass Bush ohnehin über einen relativen großen Rückhalt im Establishment verfügt, ist bekannt....

Lindsey Graham steigt aus Präsidentschaftsrennen aus

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Lindsey Graham Der Republikaner Lindsey Graham hat seine Kandidatur zur US-Wahl 2016 niedergelegt. Der Senator aus South Carolina sagte heute gegenüber CNN, dass er nicht länger für die Nominierung zur Präsidentschaftswahl antreten werde. Er sei aber weiter bereit, insbesondere seine außenpolitischen Kenntnisse einzubringen. Er empfehle jedem, der auf diesem Gebiet in Zukunft erfolgreich sein wolle, sich an seinen Plan zu halten. Er sei sogar bereit, in diesem Punkt Hillary Clinton zu helfen, aber er hoffe, dass sie nicht US-Präsidentin werde. Aber wenn es so sei, wolle er das Beste für sein Land tun. Zum jetzigen Zeitpunkt wolle Graham sich noch nicht zu einer Unterstützung eines anderen Kandidaten äußern. Er wolle sich in Ruhe ein Bild machen, wer der beste Oberbefehlshaber der Streitkräfte wäre und zugleich auch gute Chancen habe, zu gewinnen. Grundsätzlich ist Lindsey Graham dem moderaten Lager der Republikaner zuzuordnen. Am 27.11. hatte ich bereits darüber berichtet, ...

Thanksgiving-Pause in den USA – Zeit über den Ausstieg nachzudenken

Thanksgiving - Zeit zur Selbstreflektion der Kandidaten In den USA wurde gestern Thanksgiving gefeiert, eine Art Erntedankfest. Zeit für die Kandidaten nach Hause zu fahren und mit ihren Familien zu feiern. Aber auch Zeit, einmal kurz in sich zu gehen und sich zu fragen, wo stehe ich aktuell, wie sind meine weiteren Chancen? Der Truthahn auf dem Tisch, die Familie um sich, das heimische Wohnzimmer, das heimische Bett. Ein Wohlfühlen, auf das Spitzenpolitiker häufig verzichten müssen, insbesondere in Wahlkampfzeiten. Da kann einem schon mal der Gedanke kommen, wofür man sich das alles antut. Wer eine realistische Option erkennt, Präsident der USA zu werden oder zumindest die Vorwahlen für seine Partei zu gewinnen, wird schnell wieder umschalten können und sich am heutigen Black Friday (Beginn des Weihnachtsverkaufs mit vielen Rabatten) wieder zurück in den hektischen Wahlkampf stürzen. Wer diese Option nicht mehr sieht, könnte geneigt sein, sich aus dem Rennen zurückzuziehen. F...