Posts

Posts mit dem Label "Trump" werden angezeigt.

Die Zukunft der Republikaner ist eng mit dem 2. Impeachment Trumps verbunden

UPDATE , 13.01., 22:35 Uhr Zweites Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump Das US-Repräsentantenhaus hat heute das zweite Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump eingeleitet. Mit 232 Ja-Stimmen zu 197 Nein-Stimmen wurde der US-Präsident wegen des Vorwurfs der Anstiftung zur Gewalt angeklagt. 10 republikanische Abgeordnete stimmten für das Amtsenthebungsverfahren. Die Demokraten stimmten geschlossen dafür. Das Verfahren wird nun an den US-Senat weitergereichtet. Wann genau das passieren wird, hat Nancy Pelosi heute offen gelassen. Im Senat ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich, um Trump zu verurteilen. Das bedeutet konkret: Mindestens 17 der 50 republikanischen Senatorinnen und Senatoren müssen mit den Demokraten stimmen. Der einflussreiche Mitch McConnell sagte heute, dass er sich noch nicht entschieden hat, wie er abstimmen wolle. Er gilt als Schlüsselfigur bei der Frage, ob genügend Republikaner für eine Verurteilung stimmen werden. McConnell teilte zudem mit, dass ...

Trump scheitert final auch am Supreme Court

Es dürfte der letzte Versuch gewesen sein, das Wahlergebnis der US-Präsidentschaftswahl 2020 juristisch zu kippen. US-Präsident Donald Trump ist erwartungsgemäß auch mit seiner Klage gescheitert, Millionen Stimmen von Wählerinnen und Wählern in den Bundesstaaten Georgia, Pennsylvania, Michigan und Wisconsin nachträglich annullieren und sich dadurch zum Wahlsieger erklären zu lassen. Diese Klage, die von vielen republikanischen Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses unterstützt wurde, hat der Supreme Court ohne weitere inhaltliche Befassung final zurückgewiesen. Die Klage, die über den Bundesstaat Texas eingereicht wurde, scheiterte bereits formal. Texas habe nicht belegen können, dass sie ein berechtigtes Interesse daran hätten, Einfluss darauf zu nehmen, wie andere Bundesstaaten Wahlen durchführten, hieß es in der kurzen Mitteilung des Obersten Gerichtshofes der USA. Weitere Anträge wurden folglich abgelehnt. Electoral College stimmt am Montag ab Am Montag, 14. Dezember, wird die Wa...

GSA leitet Regierungsübergang ein - Trump lenkt teilweise ein

Die General Service Administration (GSA) hat dem Sieger der Präsidentschaftswahl Joe Biden per Brief mitgeteilt, dass der President elect mit dem Regierungsübergang beginnen kann. Dieser Schritt ermöglicht Biden und dessen Transition-Team den Zugang und die Nutzung zu und von Regierungsgebäuden. Bei der GSA handelt es sich um eine unabhängige Behörde der Bundesregierung. Was bei früheren Wahlen lediglich eine Randnotiz und Formalität war, ist in diesem Jahr von besonderer Bedeutung, da sich der abgewählte Präsident Trump bislang weigerte, dessen Wahlniederlage einzugestehen und den Regierungsübergang einzuleiten. Dem Weißen Haus ist der Brief von Emily Murphy aus der GSA an Biden ebenfalls zur Kenntnis übersandt worden. Donald Trump twitterte darauf etwas widersprüchlich und erklärt, dass er weiter daran glaube, sich durchsetzen zu können. Den entscheidenden Satz platziert der Präsident aber an das Ende seines Tweets. " Trotzdem empfehle ich im besten Interesse unseren Landes, da...

US-Repräsentantenhaus - Verkleinerte Mehrheit für Demokraten - Republikaner blicken auf Trump

Joe Biden hat die Präsidentschaftswahl für die Demokraten gewonnen, im US-Senat fällt die Entscheidung über die künftige Mehrheit in zwei Stichwahlen in Georgia am 05.01.2021. Während die Stimmungslagen bei Republikanern und Demokraten hinsichtlich des eindeutigen Ergebnissen im Rennen um das Weiße Haus klar verteilt sind, so blicken die Parteien bei den Wahlen zum Kongress mit gemischten Gefühlen auf die Ergebnisse. Im US-Senat konnten die Demokraten bislang nur wenig aufholen und ob sie den von ihnen erhofften Machtwechsel schaffen, ist noch unklar. Republikaner verkürzen Rückstand im Repräsentantenhaus Im US-Repräsentantenhaus ist das Ergebnis in Bezug auf die Machtverhältnisse zwar eindeutig und inzwischen auch entschieden, dennoch blicken die Demokraten mit ein wenig Sorge auf die letzten Ergebnisse. Die Demokraten habe ihre Mehrheit im House verteidigen können. Angesichts des verringerten Abstands jubeln aber nicht wenige Republikaner über die Ergebnisse. Bislang hatten sie 197 S...

306 zu 232 - Biden dreht das Ergebnis von 2016

Nun sind alle Bundesstaaten zugeordnet. Joe Biden holt den Sieg in Georgia und Donald Trump gewinnt in North Carolina. Damit hat Biden 306 Electoral Votes und Trump 232 gewonnen. Der Demokrat hat damit das Ergebnis aus 2016 exakt umgedreht, vor vier Jahren gewann Trump 306 Electoral Votes. Das Heimatschutzministerium gab heute bekannt, dass es keinen Wahlbetrug gegeben habe. Dies hätten Abfragen bei den Wahlbehörden in allen Bundesstaaten ergeben.

Trump will am Montag juristische Strategie gegen den Wahlausgang verkünden

Donald Trump hat seine Wahlniederlage bislang noch nicht öffentlich anerkannt und auch der in den USA traditionell übliche Anruf beim Sieger der Wahl blieb bislang aus. Welche Auffassung Trump im Detail zu den Wahlvorgängen hat, ist nicht abschließend klar. Er spricht von legalen Stimmen, nach denen er gewonnen hätte und von illegalen Stimmen, die Biden den Sieg ermöglicht hätten. Was er damit konkret meint, kann bislang nur vermutet werden. Es wird mit Briefwahlstimmen zusammenhängen, die der Präsident auch in den Monaten vor der Wahl kritisch betrachtete. Am Montag will Trump konkrete juristische Schritte verkünden. Bislang ist die Existenz von "illegalen Stimmzetteln" nicht bewiesen. Es liegen auch keine Hinweise darauf vor, dass es solche gibt. So stellt sich die Frage, auf welcher Grundlage Trump nun eine juristische Strategie entwickeln will, die ansatzweise Substanz hat, das Wahlergebnis, wenn auch nur in einem Bundesstaat, anzufechten. Auch andere Vorwürfe Trumps, das...

Endstand 2020 - Alle Bundesstaaten

Die Ergebnisse im Detail können sich noch geringfügig verändern. Endstand Bundesstaat Trump Biden Sieg GESAMTSTAND Wahlmännerstimmen 232 306 Biden Popular Vote (Stimmen Gesamt) 74.224.319 46,9 % 81.284.666 51,3 % Biden Kentucky (8) 62,1 % 36,1 % Trump Indiana (11) 57,0 % 41,0 % Trump Florida (29) 51,2 % 47,9 % Trump Georgia (16) 49,2 % 49,5 % Biden South Carolina (9) 55,1 % 43,4 % Trump Virginia (13) 44,0 % 54,1 % Biden Vermont (3) 30,7 % 66,1 % Biden North Carolina (15) 49,9 % 48,6 % Trump Ohio (18) 53,3 % 45,2 % Trump West Virginia (5) 68,6 % 29,7 % Trump Alabama (9) 62,0 % 36,6 % Trump Connecticut (7) 39,2 % 59,3 % Biden Delaware (3) 39,8 % 58,7 % Biden District of Columbia (3) 5,4 % 92,1 % Biden Illinois (20) 40,6 % 57,5 % Biden Kansas (6) 56,1 % 41,5 % Trump Maine Ges. (2) 44,0 % 53,1 % Biden Maine CD 1 (1) 37,0 % 60,2 % Biden Maine CD 2 (1) 52,5 % 44,6 % Trump Maryland (10) 32,1 % 65,4 % Biden Massachusetts (11) 32,1 % 65,6 % Biden Michigan (16) 47,8 % 50,6 % Biden Mississippi (6...