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Es werden Posts vom Oktober, 2016 angezeigt.

Start in die letzte Wahlkampfwoche: Auf welche Bundesstaaten kommt es nun an?

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Die letzte volle Wahlkampfwoche bricht nun an. Im Kampf ums Weiße Haus fokussiert sich die Aufmerksamkeit inzwischen fast nur noch auf die Swing States. Dabei trügt das Wort "nur". Denn in mindestens 7 Bundesstaaten scheint es laut den jüngsten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zu geben. Wie ist die Ausgangslage? Vor einer Woche hatte ich bereits dargestellt, dass Hillary Clinton klar im Vorteil gegenüber Trump sei und hatte drei Bedingungen formuliert , die Trump erfüllen müsste, um als Sieger aus der Wahl hervorzugehen. Im Kern hat sich an der Situation nicht viel geändert. Die drei Bedingungen gelten nach wie vor: 1. Er muss die kla ssischen republikanischen Staaten für sich gewinnen. 2. Er muss die Swing States gewinnen. 3. Er muss einen "sicheren" demokratischen Staat gewinnen. Im Folgenden stelle ich dar, wie es gut eine Woche vor der Wahl in den relevanten Bundesstaaten steht: Aktuelle Karte zum Stand der Umfragen, in den grauen Staaten wird es b...

Das FBI ermittelt wieder - Clinton wird die E-Mail-Affäre nicht los

Elf Tage vor der Präsidentschaftswahl teilt der Direktor des FBI James Comey in einer Mitteilung an die Vorsitzenden des "congressional committee" mit, dass seine Behörde weitere Untersuchungen im Zusammenhang mit dem Umgang von E-Mails durch die frühere Außenministerin Hillary Clinton unternehmen werde. Das Schreiben veröffentlichte u.a. CNN via Facebook: Das FBI hatte im Juli diesen Jahres seine Ermittlungen gegen die Präsidentschaftskandidatin der Demokraten abgeschlossen und empfohlen, keine Anklage gegen Clinton zu erheben. Aus einem anderen, nicht gegen Clinton gerichteten Verfahren sind dem FBI nun weitere E-Mails Clintons bekannt geworden. Diese würden nun ebenfalls dahingehend geprüft, ob sie als geheim oder ähnlich eingestufte Informationen enthalten und auch von ihrem Privatserver versandt wurden. FBI-Chef Comey schreibt ausdrücklich, dass zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt werden kann, ob die E-Mails relevant seien. Demokraten wollen schnelle Klärung, ...

Wahl-O-Mat für die US-Präsidentschaftswahl 2016 - ähnliche Angebote aus den USA

UPDATE: Für die US-Präsidentschaftswahl 2020 und die Vorwahlen der Demokraten findet Ihr hier ein aktuelles Angebot! Veraltet (2016): Die Bundeszentrale für politische Bildung hat in Deutschland den Wahl-O-Mat bei Bundestagswahlen und fast allen Landtagswahlen etabliert. Die Möglichkeit, über die Beantwortung von Fragen zur eigenen Position hinsichtlich verschiedener politischer und gesellschaftlicher Themenfelder einen Hinweis darauf zu erhalten, welche Partei zu einem selbst passen könnte, ist ein beliebtes Tool vor jeder Wahl. Auch in den USA gibt es ähnliche englischsprachige Angebote zur anstehenden Präsidentschaftswahl zwischen Clinton und Trump. Ich habe nachstehend einige davon aufgeführt. Sollten für die Ergebnisse persönliche Daten abgefragt werden, können diese einfach ohne Eintrag übersprungen werden. Ich empfehle, nicht die deutschen Übersetzungen zu nutzen, weil sie teilweise sinnentfremdet oder unverständlich sind. Für einen Schnelldurchlauf: FOX News (20...

Wann schließen die Wahllokale? Wann gibt es die ersten Prognosen, Hochrechnungen und Ergebnisse?

Noch 11 Tage bis zur Entscheidung. Die Wahlnacht von Dienstag auf Mittwoch wird lang. Offizieller Wahltermin ist der 8. November. Aber wie schon während der Vorwahlen kommen die Ergebnisse nach deutscher Zeit erst in der Nacht zum Folgetag, also in den frühen Morgenstunden des 9. November. Aufgrund der vielen verschiedenen Zeitzonen in den USA und unterschiedlicher Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten schließen die Wahllokale nicht einheitlich. Die folgende Übersicht soll eine grobe Orientierung geben, wann die Wahllokale schließen und mit ersten Ergebnissen, Prognosen und Hochrechnungen zur Präsidentschaftswahl 2016 gerechnet werden kann. Die ersten Wahllokale schließen in Teilen von Kentucky und Indiana bereits ab Mitternacht deutscher Zeit, also 09. November, 00:00 Uhr. An der Westküste in Kalifornien, Oregon und Washington schließen die Wahllokale um 05:00 Uhr. Zum Schluss kommt Alaska, wo die Wählerinnen und Wähler noch bis maximal 07:00 Uhr deutscher Zeit ihre Stimme a...

Rückenwind für Republikaner - Versicherungsbeiträge für Obamacare steigen drastisch

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Kein Skandal, keine Enthüllung, keine persönliche Verfehlung: Zum Ende dieses US-Wahlkampfes könnten nochmal die reinen Fakten eine relevante Rolle spielen. Die Kosten für Obamacare steigen. In vielen Bundesstaaten, darunter auch einigen Swing States werden die Versicherungsprämien für Obamacare zum 1. Januar 2017 teils drastisch erhöht. Im Schnitt steigen die Kosten um rund 22 % an, wobei es zwischen den Bundesstaaten erhebliche Unterschiede gibt. In Arizona z. B. gibt es eine Beitragshöhung von 116 %, in Indiana dagegen sinken die Prämien sogar um 3 %. Damit fällt die Kostenerhöhung im Jahr 2017 deutlich stärker aus, als es in den vergangen Jahren der Fall war. 2016 waren es rund 7,5%, im Jahr 2015 sogar nur 2 %. Die Veröffentlichung der Zahlen kommt den Republikanern natürlich sehr gelegen. Immer wieder hatten sie kritisiert, dass es zu einer Kostenexplosion kommen werde und fühlen sich nun bestätigt. Donald Trump hatte im Wahlkampf betont, dass er Obamacare abschaffen und dur...

Clinton denkt bereits einen Schritt weiter - Demokraten visieren Mehrheit im Senat an

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Sie scheint sich ihrer Sache sicher zu sein. Schaut man auf die Wahlkampftour Hillary Clintons in den letzten Tagen, fällt auf, dass sie gerade auch die Bundesstaaten bereist, in denen es am 08. November auch um die Wahl zum Senat geht. Clinton weiß, dass ihr politisch ein Sieg im Rennen um das Weiße Haus nur dann etwas bringt, wenn eine der beiden Kammern im Kongress wieder in den Händen der Demokraten liegt. Wie schwierig es ist, das Land gegen einen komplett republikanisch dominierten Kongress zu führen, ist hinlänglich bekannt. Da im Senat die Chance für die Demokraten am Größten ist, einen Wechsel herbeizuführen, besuchte Clinton in den letzten Tagen jene Bundesstaaten, auf die es bei der Senatswahl noch ankommen wird. Hillary Clinton, by Gage Skidmore Es sind zwar auch die Bundesstaaten, in die sie für ihren eigenen Wahlkampf nicht völlig umsonst reist, aber der Zusammenhang ist schon auffällig. North Carolina, Pennsylvania und zuletzt ein Wahlkampfauftritt in New Hamp...

Hat Donald Trump noch eine Siegchance? Drei Bedingungen müssen erfüllt werden.

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In Umfragen hinten, die TV-Duelle gelaufen, nur noch zwei Wochen. Schlechte Ausgangslage für Trump. Es sind nur noch gut zwei Wochen bis zur US-Präsidentschaftswahl. Die großen direkten TV-Duelle der Kandidaten sind gelaufen. Nun heißt es, den Wahlkampfendspurt richtig zu planen. Schenkte man den Umfrageinstituten Glauben, gibt es für Donald Trump kaum noch eine Chance, siegreich aus der Wahl hervorzugehen. Ohio ausgenommen, liegt der Republikaner praktisch in allen Swing States hinter Hillary Clinton zurück und hat es nach aktuellem Stand auch nicht geschafft, in einem "sicheren" Staat der Demokraten vorne zu liegen. Die Berichterstattung in den Medien beschäftigt sich eher mit seinen Negativschlagzeilen, die großen Zeitungen sprechen sich für die Demokratin Clinton, mindestens aber gegen Donald Trump aus . " We are going to  beat her so badly" oder "We are going to win bigly" hatte Trump noch während seines Siegeszugs bei den Vorwahlen im Frühjahr mi...

Clinton und Trump nutzten letzte TV-Debatte zur Mobilisierung der eigenen Wählerschaft

Das letzte direkte Duell in diesem Wahlkampf haben sich Hillary Clinton und Donald Trump in Las Vegas, Nevada geliefert. Die TV-Debatte verlief weniger polemisch und beleidigend als die beiden zuvor. Dies lag auch an Moderator Chris Wallace, der unaufgeregt durch den Abend führte. Zwar wurden auch die persönlichen Vorwürfe aus den vergangenen Wochen an verschiedenen Stellen diskutiert, Themen wie die E-Mail-Affäre Clintons, die Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Trump oder dessen nicht veröffentlichte Steuererklärung waren aber eher eine Randnotiz bei dieser Debatte. Trump sagte mit Blick auf die Frauen, die ihn nun beschuldigen, dass die Vorwürfe alle widerlegt und zudem von Clintons Wahlkampfteam gezielt gestreut worden seien. Er selbst griff die Rolle der "Clinton Stiftung" auf und kritisierte, dass seine Konkurrentin doch die Gelder, die sie von Staaten erhalte, die Frauen diskriminierten und Homosexuelle von Hochhausdächern stürzen würden, zurückgeben solle. Sie r...