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Es werden Posts vom Oktober, 2018 angezeigt.

Wann schließen die Wahllokale, wann gibt es die ersten Ergebnisse?

Der Wahlkampf zu den "Halbzeitwahlen" 2018 in  den USA befindet sich auf der Zielgerade.  Die Wahlnacht von Dienstag auf Mittwoch wird lang.  Am  06 . November s ind di e Wählerinnen  und Wähler aufgerufen, ihre Stimmen bei den Kongresswah len (und in einigen Bundesstaaten  auch bei Gouverneurswahlen) abzugebe n .  D ie Ergebnisse kommen nach deutscher Zeit erst in der Nacht zu  Mittwoch,  07. November.  Es ist anzunehmen, dass ein  sicheres Ergebnis zu der Frage, wer die Mehrheiten im Senat und Repräsentantenhaus hat, erst in den  frühen Morgenstun den vorl iegen wird. Aufgrund der vielen verschiedenen Zeitzonen in den USA und unterschiedlicher Regelungen in den einzelnen Bundesstaaten schließen die Wahllokale nicht einheitlich. Die folgende Übersicht soll eine Orientierung geben, wann die Wahllokale schließen und mit ersten Ergebnissen, Prognosen und Hochrechnungen zu  den Midterm Elections  2018 gerechnet werde...

Kongresswahlen in den USA: Aktuelle Lage zwei Wochen vor den Midterm Elections

Am 06. November wird gewählt. Noch zwei Wochen verbleiben den Wahlkämpfern in den USA, für die entscheidenden Stimmen zu werben. In unzähligen Telefonaten und Hausbesuchen versuchen die Wahlkampfzentralen ihren Kandidatinnen und Kandidaten einen Vorteil zu verschaffen. In TV, Rundfunk und Printmedien laufen mehr oder weniger originelle Werbespots, bei denen nicht selten die politische Konkurrenz scharf angegriffen wird. Und anders als in Deutschland prägen vor allem Wahlplakate in privaten Vorgärten das öffentliche Erscheinungsbild. Die eigene Präferenz wird offen gezeigt. In den vergangenen zwei Monaten hat sich auch in den Umfragen einiges getan. Der Kampf um die Mehrheiten im Kongress ist noch nicht entschieden, aber es sind deutliche Tendenzen erkennbar. Republikaner im Senat weiter vorne Die Republikaner dürften nach aktuellen Prognosen ihre Mehrheit im Senat behalten und evtl. sogar leicht ausbauen. Waren es noch vor Wochen rund 13 Bundesstaaten, in denen das Rennen um di...

Unabhängige könnten für das Repräsentantenhaus die Entscheidung bringen

In meinem letzten Artikel hatte ich dargestellt, mit welchen Schwierigkeiten die Demokraten im Kampf um einen Mehrheitswechsel im Senat zu kämpfen haben. Sie müssen in vielen republikanisch geprägten Bundesstaaten ihre Kandidatinnen und Kandidaten durchbringen, was bei einer starken Mobilisierung beider Seiten eher den in den jeweiligen Bundesstaaten strukturell stärkeren Parteien, hier den Republikanern, helfen würde. Ein Mehrheitswechsel im Senat scheint daher eher unwahrscheinlich zu sein. Anders ist die Ausgangslage für das Repräsentantenhaus. Nehmen wir die aktuellen Umfragen und Prognosen als Bewertungsbasis, ist festzustellen, dass etwa 20-30 Sitze nicht einer der beiden Parteien zugerechnet werden können. Während die Schlüsselbundesstaaten für den Senat aber eher klassisch republikanisch geprägt sind, handelt es sich bei den 20-30 Wahlbezirken für das Repräsentantenhaus meist um eher ausgeglichene Bereiche, die aber 2016 mehrheitlich republikanisch gewählt haben. Weder die ...

Chancen der Demokraten auf Mehrheitswechsel im Senat schwinden

Die Möglichkeit auf einen Mehrheitswechsel im Senat ist aufgrund der Sitze, die in diesem Jahr zur Wahl stehen eher gering. Dennoch hatten die Demokraten vor einigen Wochen noch berechtigte Hoffnung, dass sie das Rennen bis zum Wahltag offen halten können. Inzwischen deuten die Umfragen aber daraufhin, dass die Republikaner ihre Mehrheit halten können. Waren es vor etwa zwei bis drei Wochen noch rund 10 eng umkämpfte Sitze, hat sich deren Anzahl Stand heute auf 6 reduziert. Es sieht derzeit danach aus, dass sich die GOP in einigen Schlüsselstaaten durchsetzen wird, was bereits reichen würde, um ihre Mehrheit im Senat zu verteidigen. Was ist zwischenzeitlich in den Umfragen passiert? Aus 10 sog. Toss-Up-States, also Bundesstaaten, in denen der Wahlausgang als völlig offen bzw. laut Umfragen als nicht vorhersagbar gilt,  wurden 6. Die vier Bundesstaaten, die nun einer der beiden Seiten als wahrscheinlich zugeordnet werden können sind North Dakota, Tennessee, Texas und New Jers...

Was die Midterm Elections für Donald Trump bedeuten

Noch rund vier Wochen bis zum Election Day. Ein Monat, in dem Republikaner und Demokraten versuchen werden, ihre Wählerschaft auch tatsächlich zum Wahlgang zu motivieren. Ich vermute, dass bei den diesjährigen Kongresswahlen eine höhere Wahlbeteiligung erzielt werden kann, als es bei Midterm Elections normalerweise üblich ist. Denn nicht nur die oppositionellen Demokraten dürften ein gesteigertes Interesse an einem guten Abschneiden haben, auch die Republikaner sind nach der Debatte um Brett Kavanaugh nochmal gepusht worden. Die Mobilisierung der eigenen Basis dürfte auch entscheidend für den Wahlausgang werden. Natürlich wird die Fokussierung der Auswirkungen dieser Kongresswahlen auf das Weiße Haus und die übergeordnete politische Lage in den USA nicht all jenen gerecht, die in ihren Wahlbezirken und Bundesstaaten um die Gunst der Wählerinnen und Wähler buhlen. Dennoch ist die Bedeutung des Wahlausgangs für Donald Trump, die künftige Ausrichtung der Republikaner und die Präsidentsch...

Republikaner im Aufwind: Kavanaugh-Sieg, Trumps Umfragehoch, Arbeitslosenrate nahe 50-Jahres-Tief

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Gut einen Monat vor den Kongresswahlen gehen die Republikaner mit Rückenwind in die heiße Phase des Wahlkampfs. Das Tauziehen um die Ernennung Brett Kavanaughs zum Richter am Supreme Court haben die GOP-Senatorinnen und Senatoren wohl gewonnen. Jedenfalls haben sie die erforderlichen Stimmen zusammen, nachdem Jeff Flake und Susan Collins ankündigten, für den Richterkandidaten zu stimmen. Senatorin Murkowski aus Alaska wird die einzige Repulikanerin sein, die nicht für Kavanaugh stimmen wird. Die Demokraten haben ihrerseits offenbar nicht alle Stimmen zusammen. Mit Joe Manchin wird auch ein Demokrat für Kavanaugh stimmen. Der Senator aus West Virginia stellt sich am 06. November zur Wiederwahl und das in einem eher republikanisch geprägten Bundesstaat, indem insbesondere Donald Trump 2016 ein starkes Ergebnis erzielen konnte. Manchin führt in West Virginia aktuell deutlich die Umfragen an. Im Laufe des Tages wurde bekannt, dass der republikanische Senator aus Montana, Steve Daines, we...

Prognosen für die Wahl zum Repräsentantenhaus 2018

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Die Vorhersagen für die Wahlen zum US-Repräsentantenhaus 2018 gestalten sich deutlich schwieriger als etwa eine Prognose zur neuen Zusammensetzung des Senats. Während man sich beim Senat auf etwa 10-12 Bundesstaaten und den dortigen Einzelkandidaturen konzentrieren kann, ist die Ausgangslage für das Repräsentantenhaus weitaus unübersichtlicher. Zum einen liegt das daran, dass in allen 435 Kongresswahlbezirken (Districts) der USA neu gewählt wird, zum anderen liegen für viele dieser Districts gar keine aktuellen repräsentativen Umfragewerte vor. Dazu kommt auch noch eine relativ große Unsicherheit in Bezug auf die Höhe der Wahlbeteiligung. Aus diesen Gründen möchte ich Euch bei der Prognose zur Wahl des Repräsentantenhauses einen Überblick über verschiedene Gesamtberechnungen unterschiedlicher Quellen anbieten. Anders als bei der Präsidentschaftswahl oder der Wahl zum US-Senat gehe ich hier zunächst nicht auf einzelnen Districts ein. Sollte dies vor der Wahl dennoch sinnvoll mö...